OxMox Indianerfreizeit der NAJU BW

Eigenschaften

Symbole der Indianervölker zu verschiedenen Eigenschaften

Verschiedene Zeichen drücken Eigenschaften und Gefühle aus. Auch wenn einige hier als Ausdruck aufgeführt sind (z.B. Angst), gelten diese Symbole auch für das entsprechende Adjektiv (z.B. ängstlich).

indianische Bildersprache - Angst - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Angst

Das Zeichen für Angst ist einem Kometen nachempfunden. Dies hängt auch mit der allgemeinen Geschichte des Kometenzeichens zusammen, der auch in der europäischen Welt früher oft Unheil oder Unglück anzeigte.

Mehrere schnelle Striche von links nach rechts werden mit entsprechenden Bögen auf der linken Seite verbunden.

indianische Bildersprache - dreißig - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

dreißig

Ab einer gewissen Anzahl wird es sehr mühsam z.B. Jahre, Monate, Tage oder Personen einzeln aufzumalen. Um dieses abzukürzen gibt es eine Vereinfachung. Zwischen zwei große Doppelstriche werden jeweils acht kleine Striche in einer Reihe gezeichnet wie Zehner benötigt werden. Die drei Reihen auf der linken Seite bedeuten also dreißig.

indianische Bildersprache - hungrig - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

hungrig

Unser Sprichwort „den Gürtel enger schnallen“ ist in gewissermaßen sinnbildlich für das Symbol für hungrig.

Ein angedeuteter Mensch mit enger Taille bekommt auf Höhe der Taille einen Querstrich.

indianische Bildersprache - schlecht - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

schlecht

Um schlecht auszudrücken zeichnet man zunächst einen Querstrich. An diesen Querstrich werden jetzt drei schwarze Kugeln gehängt. Die beiden äußeren zeigen dabei nach unten, die mittlere Kugel nach oben.

indianische Bildersprache - stark - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

stark

Das Zeichen für stark erinnert ein wenig an die Hörner der Büffel. Ein Halbkreis wird mit zwei aufsteigenden Hörnern versehen.

indianische Bildersprache - Kraft - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Kraft

Kraft wird durch eine einzelne Adlerfeder ausgedrückt.

Der Adler ist das Krafttier bei den Indianern schlechthin. Die Federn stammten und stammen von Adlern und selbst heute ist es verboten Adlerfedern zu kaufen oder zu verkaufen. Die Federn werden von den Tieren den Indianern gegeben und geschenkt.

Leben und Tod sind bei den Indianern auch symbolisch direkt nebeneinander. Beide Symbole bestehen aus jeweils einem Kreis.

indianische Bildersprache - Leben - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Leben

Für Leben bleibt der Kreis weiß.

indianische Bildersprache - Tod - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Tod

Um Tod auszudrücken wird der Kreis ausgemalt.

indianische Bildersprache - viele - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

viele

Die Grundform für viele ist vielfältig. Im Normalfall ist es ein leicht ovaler Kreis. Dieses Oval wird mit vielen kleinen Punkten ausgefüllt.

indianische Bildersprache - Herz - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Herz

Das Symbol für Herz wird oft genutzt um zu beschreiben, dass jemand ein herzlich zu anderen ist.
Es kann jedoch auch ganz klassisch für das Herz von Menschen und Tieren genutzt werden.

Literaturempfehlungen indianische Sprachen

Auf unserer Freizeit orientieren wir uns im sprachlichen Bereich überwiegend an der Sprache der Lakota. Daher bewegen sich unsere Literaturempfehlungen in der Wortsprache auch eher in diese Richtung. Für andere Sprachen können wir daher auch keine Empfehlungen geben.

Lakota Lautsprache

CANTE ETANHAN OWOGLAKE - Aus dem Herzen sprechen von David Litle Elk (Eigenverlag) - Sprachlernbuch inklusive 7 CDs
Kauderwelsch Sioux / Lakota - Wort für Wort - Kauderwelsch-Sprachführer

indianische Zeichensprache

Indian Sign Language von William Tomkins (Dover Publications)