OxMox Indianerfreizeit der NAJU BW

Schildkröten-Dreh-Rennen

Ein Teil der Geschichte der Freizeit 2004/II

Schildköten beim rennen - Foto: NAJU BW / M. Bomuth

Unsere Schildkröten waren in den Freizeitphasen im Dauereinsatz. - Foto: NAJU BW / M. Bomuth

Das Schildkrötenrennen von Hirschblut war 2004 sehr beliebt. Bei der zweiten Freizeit kamen wir fast gar nicht mehr von weg. Die Kinder drehten gegeneinander wo sie nur konnten und auch zwei Teamer kamen selten davon weg. Tatze, der ständig herausgefordert wurde, und Satanta. Der wollte unbedingt einmal gegen Tatze gewinnen.

Hirschbluts Schildkrötenrennen erfreute sich großer Beliebtheit. Regeln gab es nicht viele. Höchstens, dass man gleichzeitig anfangen sollte. Die genaue Strecke war aufgrund unterschiedlicher Schnurlänge zwar nicht genau gleich lang, aber man konnte ja ausmessen.

Mädchen spielen Starter beim Schildkrötenrennen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Mädchen spielen Starter beim Schildkrötenrennen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

War dieses Spiel schon während der ersten Freizeit bei vielen beliebt, sollte es sich bei der Zweiten noch steigern. In so ziemlich jeder Pause, wurden die Schildkröten geholt und die Wettkämpfe konnten beginnen. Nach einiger Zeit kam dann auch der ein oder andere Teamer dazu. Sehr häufig sah man dabei Satanta mit den Schildkröten gegen Kinder antreten. Im großen und ganzen waren diese Rennen für ihn aber nur Trainingsrennen für sein großes Ziel. Zumindest einmal wollte er gegen Große Tatze gewinnen.

Kind gegen Teamer beim Schildkrötenrennen - Foto: NAJU BW / A. Knecht

Spielten Pezuta und Tatze beim Schildkrötenrennen mit war es selten spannend. Sie waren die Besten darin. Spielten sie aber gegeneinander wurde es oft richtig knapp für Tatze. - Foto: NAJU BW / A. Knecht

Da aber nicht nur Satanta unbedingt einmal gegen ihn gewinnen wollte, war Tatze sehr häufig bei den Rennen anwesend. Es gelang bei den regelmäßig stattfindenden Meisterschaften mit seinem Stamm fast nur Pezuta gegen Große Tatze den Hauch einer Chance. Aber selbst ihr gelang es nicht zu gewinnen. Durch ihre Schnelligkeit wurde Pezuta allerdings zur besten Trainingspartnerin für Satanta. Einmal am Tag forderte er sie mindestens heraus. Als er einmal gegen Sie doch gewinnen konnte, wollte Satanta unbedingt direkt gegen Tatze antreten. Er scheiterte aber auch in diesem Fall.

Jungs spielen Schildkrötenrennen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Auch Keya (Schildkröte) beteiligte sich selbstverständlich am Rennen der Schildkröten. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Bei den Kindern war es etwas ausgeglichener. Bei den Mädchen konnte es zwar keiner gegen Quannah, Moema, Winona und Psito und Naira etwas ausrichten. Bei den Jungs war das Feld unterschiedlicher. Allerdings muss man fairerweise auch dazu sagen, dass nicht alle Jungs bei den vielen Schildkrötenrennen mitmachten.

Teamerwettkampf Schildkrötenrennen - Foto: NAJU BW

Santanta forderte oft Tatze heraus. Einmal wollte er gegen ihn gewinnen. - Er scheiterte jedesmal. - Foto: NAJU BW

Am Pow-Wow-Abend sollte Satanta endgültig verzweifeln, als er Große Tatze zu einem letzten Duell herausforderte. Er erklärte optimistisch, dass er an diesem Tag noch keinen einzigen Wettkampf verloren hätte.

Über das Ergebnis zu reden war wie immer sinnlos. Satanta kam zwar etwas näher ans Ziel, aber dennoch war er weit davon entfernt Großer Tatze gefährlich werden zu können. Interessant wurde es immer wenn Keya zum Rennen antrat. Sein Name bedeutete übersetzt Schildkröte. Da er sich aber eher im Mittelfeld einordnete, musste er nicht mit seiner Namensvetterin zum Dopingtest. Im Scherz wurde durch seine Schnelligkeit allerdings Tatze ab und an des Fingerdopings verdächtigt. Da er aber mit beiden Schildkröte gleich schnell war, konnte ihm das angebliche Doping verständlicherweise auch nie nachgewiesen werden.

Aufgeschrieben am 07.11.2015.