OxMox Indianerfreizeit der NAJU BW

Tatze, uns fehlt …

Ein Teil der Geschichte der Freizeit 2010

OxMox Küchenzelt 2010 - Foto NAJU BW / Pa. Wolf

Auf der Freizeit stand das Küchenzelt. Doch bis es stand war viel Improvisation und Geduld nötig. - Foto NAJU BW / Pa. Wolf

Nach einer kleinen Materialpanne im Vorjahr, die dann mit dem Zug mitgebracht werden musste, war in diesem Jahr doppelte Absicherung geplant. Klappte auch bei den Freizeitmaterialien - nur bei der Infrastruktur ging etwas schief. Der Aufbau musste wieder bei Tatze anrufen und eine Fehlmeldung durchgeben. Das Küchenzelt konnte nicht aufgebaut werden.

Auch in diesem Jahr packten Tatonka und Tatze fleißig den Materialbus in Stuttgart. Nachdem sie im letzten Jahr die silbernen Kisten vergaßen, legten sie diesmal ein besonderes Augenmerk darauf. Im Ergebnis führte dies dazu, dass sie diesmal direkt als erstes geholt, beladen und gepackt wurden.

Gut gelaunt und bester Dinge fuhr Tatonka am Ende in Richtung Bruderhof los. Tatze erledigte noch die restliche Verwaltungsarbeit und brach in Richtung Stuttgarter Hauptbahnhof auf – Fahrkarten kaufen.

Mit dem nächsten ICE fuhr er schließlich zurück zu seiner Schwester. Nach einem Jahr Pause war Taborri in diesem Jahr wieder mit dabei.

Doch kaum dort angekommen, klingelte sein Handy. Tatonka war inzwischen am Lagerplatz angekommen und die Aufbauer wollten mit dem Aufbau beginnen. Dies klappte jedoch nicht so ganz, da ein sehr wichtiges Teil des Küchenzeltes fehlte. Also wurde die übliche Kette zum Laufen gebracht, Lagerplatz ruft Tatze an; Tatze ruft Geschäftsstelle an; Tatze gibt Rückmeldung an Lagerplatz. In der Regel ließen sich so auch in den vergangenen Jahren die Probleme auch lösen.

In der Geschäftsstelle war man über das Fehlen des Winkels sehr erstaunt. Hatte man doch erst in der Vorwoche alle Teile überprüft und vorgefunden. Man versprach jedoch einen Ersatzwinkel zu organisieren und am nächsten Tag zum Bahnhof zu bringen. Begeistert klangen die Aufbauer zwar nicht über diese Lösung, konnten es aber selbst auch in keinster Weise irgendwie ändern. So hieß es am nächsten Tag am Nachmittag etwas mehr Stress als in den vergangenen Jahren. So wurde ohne das Küchenzelt weiter aufgebaut.

Tatze war gerade im Bad, als der Lagerplatz sich erneut mit Rauchzeichen bemerkbar machte. Das Verteilungsstück sowie der Anschluss für den Wasserhahn passten nicht. Tatze, der inzwischen doch etwas genervt war, überlegte nicht lange. „Kauft einen“, war die Antwort. Irgendwann wollte nach den ganzen Telefonaten auch er noch einmal kurz vor der Freizeit einfach nur abschalten. Das dachte sich dann auch das Aufbauteam und kehrte lieber zum traditionellen Aufbauschmaus nach Döggingen ein. Am nächsten Tag war schließlich auch noch ein Tag. Und einiges an Material fehlte sowieso noch.

Tatze hingegen traf sich mit den Zugteamern auch in diesem Jahr wieder mit der Geschäftsstelle. Diese war wegen einer anderen Freizeit sowieso noch zum Bahnhof gekommen. Mit dem passenden Winkel für das Küchenzelt im Gepäck. Fuhren wir schließlich los in Richtung Tuttlingen und Döggingen.

In Döggingen angekommen, freuten sich die Aufbauer groß und machten nach der Ankunft von Winkel und Gepäck direkt mit dem Küchenzelt weiter. Trotz aller Probleme war am Ende der Wanderung davon nichts mehr zu merken. Der Platz stand.

Zeltwinkel und Schlauchanschluss sollten jedoch nicht die letzten fehlenden Materialien sein. Die Einkaufsliste wuchs daher stetig an. Wir hatten in diesem Jahr dann ohne zu zögern einfach nachgekauft.

Aufgeschrieben am 07.10.2015.

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