Namen für Indianeraktionen

von Wölfen, Adlern, Sonnen und vielen Anderen

Beschäftigt man sich zeitlich oder thematisch ausführlicher mit dem Thema Indianer empfehlen wir den Einsatz von indianischen Namen als Vertiefung. Kinder und Erwachsene können so durch geschickten Einsatz von Namen und Eigenschaften nicht nur zu einer größeren Gemeinschaft sondern auch unterstützend verstärkt und gesterkt werden.

Namensschild Talinka - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

Als Beispiel für ein entstandenes Namensschild wurde von Mondtropen aus Sonnenlicht festgehalten. Kojote der mit den Pferden läuft (damals noch Flatterndes Ohr om Kojoten - Talinka) hatte ein solches. - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

Während der verschiedenen Freizeiten haben wir verschiedene Namenssysteme ausprobiert und deren Vor- und Nachteile für uns herausgefunden. Dies führe zu unseren unterschiedlichen Namensvarianten.
Testen Sie ruhig ebenso und finden ihr sinnvollstes Namensmodell.

1. Deutsche Indianernamen

Bei der Variante der deutschen Indianernamen handelt es sich um die wahrscheinlich einfachste und somit weit verbreiteste Variante. Alle Teilnehmer und Erwachsenen erhalten einen indianischen Namen in der "deutschen Variante" in der Form "Eigenschaft + Stamm". (z.B. Rote Wolke, Weißer Büffel, Starker Wolf) Achtung: Die Eigenschaften schreiben sich in der indianschen Namensbedeutung als Eigenname immer groß.

2. Indianische Indianernamen

Die wahrscheinlich komplizierteste aller Varianten. Jeder Teilnehmer und Erwachsene bekommt einen original indianischen Indianernamen und daraus folgend noch die dazugehörige deutsche Übersetzung.

Bei einer Durchführung mit dieser Variante benötigt man viel Geduld und ein gutes Gedächtnis. Immerhin sind für jede Person drei unterschiedliche Namen (indianisch, deutsche Übersetzung, richtiger Vorname) zu lernen und zu wissen.
Trotz aller Schwierigkeiten bei der praktischen Durchführung ist dies jedoch die am nächsten an der Realität befindliche.

Achtung: Bei längerfristier Durchführung kann es zu Namensengpässen bzw. Bedeutungskomplikationen kommen.

3. Mischsysteme

Möchte man sich nicht auf ein reines Sprachsystem festlegen, empfielt sich die Nutzung und Entwicklung eines Mischsystemes. Hier kann man sowohl deutsche als auch original indianische Namen nach eigenem Ermessen oder eigenen Überlegungen punktuell und zielgesteuert nutzen.

Auf unserer Freizeit haben wir viele Jahre ein großes Mischsystem genutzt. Die Kinder bekamen nur deutsche Indianernamen und die Erwachsenen original Indianernamen. Da bei der Namensvergabe jedoch auch immer mehr die Übersetzungen der indianischen Namen einflossen, haben wir in den letzten Jahren verstärkt wieder die original indianischen Namen auch auf Kinderebene eingeführt.
Wir werden hier unser Namenskonzept im Hinblick auf die nächsten Freizeiten sicherlich auch weiterhin flexibel gestalten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass wir nicht alle Namen auf unserer Freizeit zu 100% indianisch Übersetzen können. Dies auch vor dem Hintergrund der Ritualaktion "Namenssuche für unsere 12jährigen Abgängerkinder".

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