Möglichkeiten für die Vergabe von Indianernamen

Namensgebung für Freizeiten und andere Indianeraktionen

Für die Vergabe von indianischen Namen auf Indianerfreizeiten mit Kindern gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir haben uns für unsere Variante entschieden, da wir persönlich diese für die beste halten. Es gibt allerdings auch noch einige andere Varianten. Eine Auswahl dieser und unser eigenes System stellen wir jedoch gerne vor.

Namensschild Schwanenmädchen - Foto: NAJU BW / F. Kern

Damit im weiteren Verlauf der Freizeit keine Namensprobleme aufkommen, ist jeder Indianer angehaltens ich sein Namensschild zu gestalten. Tatze half auch in diesem Jahr bei der Schreibweise der indianischen Bedeutungen (die ohne Namensschild immer wieder für Nachfragen sorgen). Während einige Kinder einfach nur den Namen schrieben gestalteten andere die Kette der Schilder individuell. Immer wieder kommen aber auch solche Kunstwerke wie das Namensschild von Schwanenmädchen vor - Foto: NAJU BW / F. Kern

1. Kinder überlegen sich ihre Namen selbst

Die wahrscheinlich einfachste Art und Weise Indianernamen bei einer Indianeraktion zu definieren. Man lässt die Kinder überlegen und sich selbst entscheiden.

Vorteil: Keine Arbeit und Überlegungen nötig.
Nachteil: Wenn es schief geht hat man x-fach den gleichen Namen auf der Veranstaltung.

Indianerzeichnung "Toopi" - Grafik: NAJU BW / J. Brummack

OxMox-Tipp

Wir empfehlen die Namen individuell zu vergeben bzw. die Namenswahl zumindest in Teilen zu steuern und eine der folgenden Varianten zu wählen.

2. Namensvergabe mit Hilfe von Totemkärtchen

Indianernamen können aus velfältigen Namen bestehen (siehe Namensliste). Die einfachste Art und Weise der gezielten Steuerung der Namen besteht darin, den Kindern bei der Wahl des Namens einen Namensbestandteil über ein bestimmtes Totem vorzugeben. Hierzu verwendet man entweder sogenannte Totemkärtchen, bei denen die Kinder sich aus vorbereiiteten Bildkarten ihr Totem ziehen, oder einfache mit der Hand geschriebene Zettel. (Je nach zur Verfügung stehender Vorbereitungszeit).
Auch die Vorbereitung von Namensschildern mit Symbolen ist möglich und wird zur Verwendung für die Altersgruppe bis ca 6 bis 8 Jahren auch von uns empfohlen.

Ein Kind darf sich selbstverständlich auch nur sein Totem als Namen aussuchen.

3. Namensvergabe mit Hilfe von Namensschildern

Ähnlich wie bei der zweiten Namensvariante ziehen sich die Kinder hier ihre Indianernamen mit Hilfe vorbereiteter Namensschilder selbst. Hierbei gilt derauf dem Schild stehende Name als gezogen und gesetzt.

Nachteil: Typische Mädchennamen können auch von Jungs gezogen werden oder es müssen zwei getrennte Schildertöpfe beretgestellt werden.

4. Namensvergabe durch die Erwachsenen

Diese - auch in unserer Namensgebungszeremonie verwendete - Variante benötigt wahrscheinlich die größte Vorbereitung. Sie lässt jedoch auch de größte Steuerung der Bandbreite zu. Mit einem guten Grundstock an Auswahlmöglichkeiten lässt sich die Vergabe der Namen groß beschleunigen.

Ein Grund für unsere Benutzung dieses Systemes, abseits von der Entscheidung unsere Namensgebungszeremonie so durchzuführen, ist auch unsere Einstellung den Kindern unserer Freizeit einen individuellen Indianernamen zu geben. Bis auf wenige Ausnahmen (bei inzwischen über 350 Kindern) ist uns dies auch gelungen.
Und obwohl wir auf unserer Auswahlliste inzwischen Namen für die nächsten Jahre bereits stehen hätten, werden weitere Einfälle gerne weiterhin ergänzt.

OxMox-Tipp

Zum einfachen Lernen und zur ständigen Präsens der Indianernamen empfehlen wir die Erstellung von Namensschildern durch Kinder und Erwachsenen.
Bei uns haben sich über viele Jahre einfach gestaltbare Holzscheiben bewährt.

Zu unseren Namensschildern

 

Ansprechpartner

Mirco Bormuth
Große Tatze

06151-39219200
Indianernamen

Für Indianernamen empfehlen wir unsere Zusammenstellungen von Indianernamen. Diese gibt es sowohl als Auflistung der auf unserer Freizeit vergebenen Indianernamen als auch als große Auflistung verschiedener originalen Indianernamen.

Liste von Indianernamen