Indianersprachen

Ein Einblick in die unterschiedlichen Arten der Sprachen der Indianer

Denken wir an Indianersprachen so verstehen wir in der Regel Bahnhof. Viele Elemente sind uns unschlüssig und auch der Satzbau uns Fremd. Dennoch faszinieren uns die Sprachen. Die in der heutigen Zeit verwendete Gebärdensprache für Gehörlose kann darüberhinaus auch als Verwandter der Zeichensprache bezeichnet werden.

rätselnde Kinder - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Bei Tatze, der bis zur Gauchachmündung mit den Gruppen 1 und später auch 2 unterwegs war, gab es nun eine weitere Symbolgeschichte zu entziffern. Schnell hatten alle Kinder raus, dass diese von unserem Kampf gegen den Wildbach handelte. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Lautsprache

Auf unserer Freizeit beschäftigen wir uns im sprachlichen Sinne mit der Lakota-Sprache. Es gibt jedoch auch noch viele weitere Sprachen die durchaus einen Blick mehr wert sind. Denn eines muss man zu den Sprachen der nordamerikanischen Ureinwohner sagen: Sie sind bis auf ganz wenige Ausnahmen bereits entweder ausgestorben oder schwer vom Aussterben bedroht.

Wer sich für die Sprache der Lakota interessiert und auch gerne Filme schaut, dem ist der Film "Der mit dem Wolf tanzt" (Link zu Amazon) ausdrücklich empfohlen. Weite Teile des Films sind auf Lakota verfilmt und entsprechend untertitelt.
(Bitte beachtet die FSK-Freigabe (FSK 12) und die Länge (3 Stunden bzw 4 Stunden im Directors Cut))

Zeichensprache

Die indianische Zeichensprache ist der Inbegriff der Indianersprachen. Die typische Zeichensprache ist am ehesten mit der Gebärdensprache der Gehörlosen vergleichbar. Immerhin konnten mit einfachen Gesten sich hier auch Völker unterschiedlicher Sprachfamilien miteinander austauschen und kommunizieren.

Bildersprache

indianisches Symbol für Tipilager - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth Indianerzeichen für Tipilager - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Es gibt jedoch auch noch eine weitere indianische Zeichensprache. Die Bildersprache. Mit diesen Zeichen "schrieben" unterschiedliche Kulturen bereits ihre Geschichten und Erzählungen auf. Die Höhlenmaler der Steinzeit aber auch die altägyptischen Hieroglyphen nutzten bereits das gleiche System.

Ein bekanntes Beispiel für die Überlieferung von indianischer Geschichte mittels symbolischer Erzählung in unsere Zeit stellen die verschiedenen Büffelhäute über das Leben von „Sitting Bull“ dem Lakota-Häuptling Tatanka Iyotake dar. Auf diesen Häuten werden die verschiedenen Ereignisse und Taten aus seinem Leben weitergegeben.

Auch auf unserer Freizeit haben wir bereits mehrfach mit Hilfe unserer Sammlung von indianischen Bildsymbolen unsere eigene Wintererzählung von den Kindern erzählen lassen.

Zur Sammlung von indianischen Bildsymbolen

Literaturempfehlungen indianische Sprachen

Auf unserer Freizeit orientieren wir uns im sprachlichen Bereich überwiegend an der Sprache der Lakota. Daher bewegen sich unsere Literaturempfehlungen in der Wortsprache auch eher in diese Richtung. Für andere Sprachen können wir daher auch keine Empfehlungen geben.

Lakota Lautsprache

CANTE ETANHAN OWOGLAKE - Aus dem Herzen sprechen von David Litle Elk (Eigenverlag) - Sprachlernbuch inklusive 7 CDs
Kauderwelsch Sioux / Lakota - Wort für Wort - Kauderwelsch-Sprachführer (bei Amazon)

indianische Zeichensprache

Indian Sign Language von William Tomkins (Dover Publications) (bei Amazon)

 

Ansprechpartner

Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

OxMox-Freizeit

Unsere Freizeit findet in der Nähe von St. Roman im Schwarzwald statt.
Über 9 Tage erleben wir mit unseren 8 bis 12jährigen Teilnehmer*innen vielfältige Erlebnisse rund um das Thema Indianer.

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