Natur

Symbole der Indianervölker rund um Elemente der Natur

Indianische Symbole für alle Bereiche der Natur sind vielseitig und abwechslungsreich. Verschiedene Symbole können auch hier wieder kombiniert oder wiederholt etwas völlig anderes ergeben.

Baum / Wald
indianisches Symbol für Baum - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Baum - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Ein Baum wird stark heruntergebrochen. Die einfachste Zeichnung ist einen langen Stamm mit zwei nach oben geöffneten Bögen. Es sind jedoch auch Zeichnungen ähnlich unseren mit mehreren Ästen oder geraden Strichen statt Bögen möglich.
Viele Bäume nebeneinander ergeben einen Wald.

Berg
indianisches Symbol für Berg - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Berg - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Von dem Bodenstrich ausgehend erhebt sich der Berg mit einer geschwungenen Bewegung nach oben. Ähnlich wie bei einer schnellen Krone bekommt dieser noch drei Bergspitzen, bevor er wieder zum Bodenstrich geführt wird.

Gras
indianisches Symbol für Gras - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Gras - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Von der Bodenlinie werden in vier Gruppen mehrere kleine Striche gruppiert um Gras zu zeichnen. Diese kleinen Grasbüschel waren und sind kennzeichnend für viele Ebenen und Weiten in den großen Plains – der Heimat der Lakota-Indianerstämme.

Heilpflanzen
indianisches Symbol für Heilpflanzen - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Heilpflanzen - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Für Naturvölker ist das Wissen rund um die Heilkräfte der Natur wesentlicher Bestandteil ihrer Lebensweise. Daher verwundert es nicht, dass die Indianerstämme Heilpflanzen besonders ehrten. Bei der Zeichnung gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder mit Blättern ausgeschmückt oder im Form einer mit Verzierungen durchgezogenen Linie.

Insel
indianisches Symbol für Insel - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Insel - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Eine Insel wird mit einer horizontalen Linie (Horizont) mit zwei aufgesetzten Dreiecken (Berge) gezeichnet.
Mit einem bekannten Lied der Augsburger Puppenkiste hat dieses Zeichen jedoch nichts zu tun.

Für größere Wasserflächen gibt es zwei verschiedene Zeichen.

Meer
indianisches Symbol für Meer - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Meer - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Das Meer wird aufgrund seiner endlosen Sichtweite mit einer horizontalen Linie als Horizont abgeschlossen, die von einem nach unten führenden Halbkreis ergänzt wird. Dieser Halbkreis wird mit kleinen Strichen in Reihenform für die einzelnen Wellen ergänzt.

See
indianisches Symbol für See - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für See - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Im Gegensatz hierzu ist das Symbol für See schon fast klassisch. Ein liegendes Oval wird mit zwei geschwungenen Linien auf der linken und rechten Seite verbunden. Ein See hat in der Symbolsprache immer zwei Seitenarme. Dies gilt auch für die gelegentlich vorkommenden Quellseen.

Fluss
indianisches Symbol für Fluss - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Fluss - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Zwei Parallel zueinander liegende gewellte Linien bilden das Zeichen für den Fluss.
Bitte nicht, wie bei uns, mehr Wellenlinien verwenden.

Schlucht
indianisches Symbol für Schlucht - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth indianisches Symbol für Schlucht - Grafik: NAJU BW / M. Bormuth

Eine Schlucht wird auf den ersten Blick durchaus interessant dargestellt. Zwei schraffierte rund gehaltene Fastvierecke werden von einem dicken schwarzen Strich durchschritten.
Hierbei stellen die schraffierten Flächen die Felsen und der Strich den durchführenden Weg dar.
Problem: Es gibt kein Zeichen für eine Schlucht, die von keinem Weg durchquert werden kann.