Und irgendwie fehlte was am Bahnhof

Wenn ein Zugteamer etwas sehr wichtiges vergisst

Da Tatze - zusammen mit Jormas - in diesem Jahr durch eine spätere Abfahrtszeit in Stuttgart ausnahmsweise erst am Morgen von zu Hause aus nach Stuttgart fahren wollte, nahm er in diesem Jahr erstmalig nach vielen Jahren nach dem Packen nicht die Fahrkarten und Zugunterlagen an sich. Im absoluten Notfall wären die beiden nämlich zusammen mit Weißes Pferd das Feuer bringt der Gruppe hinterhergefahren. Und da kommt es nicht gut, wenn die Fahrkarten in einem verspäteten Zug festhängen würden.

· OxMox 2016 · An- / Abreise Bahnhof Panne Vorbereitung

So nahm in diesem Jahr nicht Tatze sondern Kuwanyamtiwa die Fahrkarten und alles was sonst noch für den Zug wichtig ist nach dem Materialbus packen mit. Einzige Ausnahme: Kaneonuskatev und seine Brüder solten ganz normal auf jeden Fall mit Tatze nach Stuttgart kommen.

Jormas' und Tatzes Zug erreichte pünktlich den Stuttgarter Hauptbahnhof. Auch Kuwanyamtiwa hatte es rechtzeitig zum Zug geschafft und neben ihrem Gepäck auch die auch mitfahrende kleine Schwester samt deren Gepäck dabei. Zu ihrem eigenen Erschrecken musste sie jedoch auf dem Weg nach Stuttgart feststellen, dass sie den Zugordner noch zu Hause auf dem Esstisch lag. Und das war jetzt ein Problem. Waren doch in diesem Ordner auch die Zugfahrkarten für alle Zugkinder und die der in Stuttgart startenden Teamer. Die ebenfalls in diese Ordner vorhandenen Listen welches Kind jetzt ab wo und mit welchen Zügen wir insgesamt fahren würden, waren nicht das Problem. Hier hatte Tatze in seinem Zugordner so oder so noch eine Kopie dabei, die dann auch erst einmal genutzt wurde. Auch für die Umschlagsammeltasche hatte sich ein Ersatz gefunden, da auch hier eine Reservetasche am Stuttgarter Bahnhof vorhanden war. Nur für die Fahrkarten gab es keine richtige Alternative.

So blieb am Ende nichts anderes übrig als die Fahrkarten neu zu kaufen - und das war teuer. Tatze, mit wenigen Ausnahmen, auch der Kassenwart der OxMoxer war in einer Beziehung erst einmal hart. Für den Ersatzkauf der Fahrkarten blieb die Freizeitenkasse zu. Denn so hätten aufgrund des vermeidbaren Fehlers des Dachses gleich über die Hälfte des Geldes in der Freizeitenkasse in die Ersatzfahrkarten gesteckt werden müssen. Und das war zum einen weder den Platzteamern noch der NAJU auf der einen Seite nicht zu erklären gewesen und zum anderen hätten alle Indianer darunter leiden müssen. Denn die von Tatze mitgebrachte Kasse für unser Lagerpostamt hätte dieses Loch bei auftretenden Notfällen und sonstigen auftretenden Kosten im Notfall absolut nicht auffangen können.

Für unser Fahrkartenproblem gab es dankenswerterweise am Stuttgarter Hauptbahnhof eine Lösung mit der alle Indianer die Situation noch positiv wenden konnten. Die Mutter von Dachs und Tanzt als erstes legte das Geld für die Fahrkarten zum Lagerplatz vor und schickte die Fahrkarten für die Rückfahrt zusammen mit dem fehlenden Ordner direkt am nächsten Tag zum Lagerplatz los. So konnte der Stamm ohne größere Probleme zur Freizeit aufbrechen.

Warum wir für die Hinfahrt jedoch zweimal Fahrkarten brauchten und wie das jetzt genau in der Buchhaltung gebucht werden musste, durfte der schöne Dachs schließlich mit der NAJU Geschäftsstelle selbst besprechen.

Die Erstattung der ausgelegten zweiten Fahrkarten wurde zugesichert und im Nachgang der Freizeit auch von der NAJU getätigt.

Der erste Gedanke einiger Beteiligten, die nicht genutzten Fahrkarten vielleicht irgendwie von der Bahn wieder erstattet zu kommen, teilte Tatze bereits am Bahnhof in Stuttgart nicht. Was am Ende in dieser Beziehung bei der NAJU herausgekommen ist, ist nicht bekannt.

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