Calfuray die Künstlerin

Ich ergänze mir die Lagergrenzenralley

Auch in diesem Jahr entwarf Tatze die Lagergrenzenralley. Da die Variante aus dem letzten Jahr gut ankam, überarbeitete er die Stationen ein wenig und beseitigte die Kritikpunkte. Jede Station bekam ausreichend Material aus der Teamerbibliothek mitgeliefert. Calfuray war mit der Nutzung des Arbeitsblattes jedoch nicht ganz einverstanden. Sie gestaltete die Station noch ein wenig um.

Teamerin zeichnet Kochgeräte - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Am nächsten Morgen erwachte in Calfuray die Künstlerin. Für die Lagergrenzenralley zeichnete sie indianische Kochgeräte ab und auf - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Mit unserer Lagergrenzenralley steigen wir mit einem großen Spiel in das Thema unserer Freizeit – die nordamerikanischen Indianervölker – ein. Auf der anderen Seite erhalten die Kinder einen groben Überblick in welchem großen Bereich sie sich ohne Probleme während der Freizeittage aufhalten dürfen. Jeweils ein Teamer richtet die einzelnen Stationen grob vor – die praktische Umsetzung regelt dann jeder Stationsteamer selbst.

Calfuray und Keezheekoni hatten sich in diesem Jahr für die Station "Indianerküche" entschieden. Doch waren beide mit dem Materialien von Tatze nicht ganz so zufrieden. Sie wollten daraus ein Spiel machen. Calfuray nahm sich Pappe und die Stifte und setzte sich an den Tisch. Sie begann zu malen.

indianische Küche - Foto: NAJU BW / M. Rodio Die Zeichnugen waren schließlich im Einsatz. Die Kinder mussten unsere heutigen Kochgeräte den indianischen Zeichnungen zuordnen - Foto: NAJU BW / M. Rodio

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Selbst die gelegentlich bei ihr vorbeikommenden Kinder stoppten meistens ein wenig und schauten ihr zu. Mit den vorbereiteten Pappen begannen Calfuray und Keezheekoni dann ihre Station der Lagergrenzenralley. Die Bilder auf den ausliegenden Pappen entsprachen dabei fast eins zu eins den Bildern auf Tatzes Kopien.

Jetzt konnten die einzelnen Dienstgruppen bei den beiden versuchen unsere heutigen Küchengeräte den indianischen Küchengeräten zuzuordnen. Das ging natürlich erst dann, wenn man auch die Zeichnungen richtig erkannt hat. Aber das ging recht schnell. Dafür waren Calfurays Werke deutlich und erkennbar.

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