Ein Missverständnis am frühen Morgen ...

... bringt schlechte Stimmung am Mittag

Hätte Wachende Feder am fühen Morgen Tatze richtig verstanden ... - Wäre Tatze auf die Idee gekommen noch einmal vorsichtig anzuklopfen ... - Wären die Mädchen früher aus ihrem Zelt gekrochen ... - Hätte Wapiti nicht verschlafen ... - ... dann wären die 12jährigen Mädchen am Ende wohl nicht so sauer gewesen.

So ganz ohne die OxMox kam Wapiti in diesem Jahr nicht aus. Er konnte zwar nicht als Teamer mitfahren, aber vorbeischauen das musste er auf jeden Fall. Und wie es sich für unseren Kriegshäuptling gehört: direkt mal angeschlichen. Zu seinem Leidwesen fand er zwar die ganzen Amelsenhaufen im Wald aber nicht uns. Wir waren an diesem Tag auf dem Teisenkopf unterwegs. Erst gegen Abend tat sich was. Und so beobachtete er und beobachte, bis die Kinder im Bett waren. Erst dann trat er im Versamlungzelt zur Teamerbesprechung ein. An deren Ende verzog er sich wieder in den Wald. Er biwalkierte nämlich.

Tatze war am nächsten Morgen früh wach. Er holte sich einen Hocker aus Onkel Toms Hütte und setzte sich damit zum Gepäck. Er wollte selbst einen Artikel für die Lagerzeitung schreiben und hatte so noch am meisten Ruhe dafür.

Wachende Feder war ebenfalls früh auf und ging auf Toilette. Währenddessen kam Tatze die Idee, dass er die Mädchen doch Wapiti als Weckkommando auf den Hals schicken könnte. Als Feder dann schließlich von der Toilette wieder bei ihm vorbeikam meinte er zu ihr sie solle sich etwas wärmer anziehen und dann nochmal bei ihm vorbeikommen. Wachende Feder verstand ihn etwas falsch und verzog sich wieder zu den anderen Mädchen in das Tipi - und in ihren Schlafsack. Erst kurz vor dem Frühstück sollte man jetzt das nächste Mädchen auf dem Platz treffen. Jetzt war es für das Wapiti-Such-Kommando zu spät.

Nach dem Frühstück griff von Tatze unabhängig Chosovi das ganze noch einmal auf und schickte die Mädchen in den Wald auf die Suche nach "irgendetwas". Die Mädchen suchten los - fanden aber nichts. Das war auch völlig verständlich, da Wapiti im anderen Waldstück schlief als die Mädchen immer wieder von vorne suchten. So konnte die Morgenüberraschung für Wapiti nicht funktionieren. Und die wäre bitter nötig gewesen. Er hatte nämlich verschlafen und schlief zu diesem Zeitpunkt noch.

Der Morgenkreis und die anschließende Namenssuche verhinderten die weitere Suche für die großen Mädchen. Und als Wapiti dann endlich wach wurde und auf dem Platz auftauchte, saßen sie schon im Wald und sollten erst zum Mittagessen wiederkommen. Und als sie wiederkamen und Wapit auf dem Platz sahen war die Laune nicht gerade die beste. Und als sie dann auch noch erfuhren, dass er eigentlich fast auch schon wieder weg war ...

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