Ist das überhaupt noch Bustetris?

Unser Bus ist so leer!

Der Packtag in Stuttgart war schon immer spannend. Haben wir wirklich alles oder fehlt noch was? Ist alles in gutem Zustand oder muss das Aufbauteam gleich noch etwas einkaufen? Und natürlich die alles entscheidende Frage: Passt alles in den Materialbus? - Die Antwort auf die letzte Frage beantwortete immer das spannendste Spiel im Vorfeld der Freizeit: Bustetris

Bustetris in Stuttgart - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Das übliche Bustetris beim Packen des Materialbusses fiel in diesem Jahr kleiner als üblich aus. Zusammen mit dem neuen Platz gab es viele Dinge "gratis" dazu, die wir sonst immer aus der Zentrale mitbringen mussten. So war der Materialbus am Ende dann doch ziemlich leer im Vergleich zu den Bruderhofjahren - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Bustetris ist im Prinzip mit dem klassischen Tetris vom Computer oder GameBoy vergleichbar. Es gilt eine vorgefertigte Anzahl von Kisten, Kästen und sonstigen Gepäckstücken so in einen Transporter einzuräumen das am Ende die Türen zu gehen und nichts zurückgelassen werden muss.

Über viele Jahre hinweg war die Frage der Türen die wichtigste, da wir zu Bruderhofzeiten sehr häufig mit Platzproblemen im Bus kämpften und dieser dann doch recht voll war. Eine ausgeklügelte und immer mehr perfektionierte Packtechnik tat sein übriges.

In diesem Jahr hatten wir Platzwechsel und die Rahmenbedingungen änderten sich fast vollständig.

  • Küchenzelt – brauchen wir nicht mehr, da wir da jetzt ein kleines Gebäude haben

  • Gepäckzelt – war identisch mit dem Küchenzelt, brauchen wir aber auch nicht mehr. Gepäck kommt in den Unterstand

  • Materialzelt – ist auch gestrichen. Wir haben Onkel Toms Hütte

  • Küchenmaterial – fast vollständig gestrichen. Gaskocher und sonstiges Material kommt fast vollständig vom Platz

  • Aufenthaltszelt für Regenwetter – hatten wir am alten Platz nie, aber auf dem neuen Platz. Kommt aber auch von dort.

Der Platzbedarf im Materialbus sank rapide. So rapide, dass am Ende der Packaktion nicht nur alles vollständig im Bus verstaut sondern auch noch sehr viel Platz übrig war. So viel Platz, das man meinen könnte entweder auf einer ganz anderen Freizeit zu sein oder die Hälfte des Materials vergessen zu haben. Man merkte direkt welche Platzfresser im Materialbus jetzt nicht mehr aus der Geschäftsstelle mitgebracht werden mussten sondern vom neuen Lagerplatz zur Verfügung gestellt wurden.

Mehr Geschichten mit der NAJU Geschäftsstelle