Omi-Club und Omi-Tanz

Wenn die Ältesten auf Ideen kommen

Keine Ahnung wann, warum und wie es sich entwickelte, aber unsere drei großen Mädchen bezeichneten sich irgendwann in ihrer Gesamtheit als Omi-Club. Und weil es ihnen großen Spaß machte, kam im Verlauf der Freizeit auch noch ein Tanz dazu. Hat zwar außer den dreien keiner so richtig verstanden – aber dann wird es wohl erst richtig schön.

Platzhalter stammesinternes Bild - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Kaneonuskatev sagt: "Dieses Bild ist nur für Stammesmitglieder." - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Für unsere 12jährigen Kinder, die bereits ein Jahr oder mehr auf unserer Freizeit waren, ist die letzte Freizeit immer etwas besonderes. Zum einen gibt es mehrere Aktionen und Programmpunkte bei denen sie mithelfen können (z.B. Namensgebungszeremonie) oder die speziell für sie im Programm stehen (Namens-/Visionssuche). Auf der anderen Seite wird es im Verlauf der Freizeit immer zwiespältiger. Auf der einen Seite absolute Freude da zu sein und die Freizeit zu erleben – auf der anderen Seite die Gewissheit in so und so viel Tagen ist die Freizeit (als Kind) dann endgültig vorbei. So war es auch in diesem Jahr.

Mondtropfen aus Sonnenlicht, Kojote der mit den Pferden läuft und Kleiner Sonnenvogel trägt das Feuer, alle noch unter ihrem Kindernamen, begannen die Freizeit und stellten fest – wir sind die einzigen drei Wiederholerkinder die in diesem Jahr gehen müssen. Da gleichzeitig auch alles Mädchen waren sahen sie sich auch irgendwie als Freizeit-Omis bis sie sich irgendwann dann anfingen als Omi-Club zu bezeichnen.

Im Verlauf der Freizeit war dann immer wieder von den dreien das Lied des Omi-Tanzes zu hören. "Der Omi-Club, der Omi-Club, hu, ha!" Dazu gab es auch Bewegungen. Sowohl das Vorhandensein von Lied und Tanz war den meisten Jungs während der Frezeit wenig geläufig geworden. Daher war die Überraschung bzw. das Erstaunen um so größer, als bei der Wanderung zum Bahnhof Schiltach es bei der Mittagspause eine ungeplante Aufführung des Tanzes gab.

Auf der Freizeit ging es irgendwie immer wieder unter den Omi-Tanz auf Fotokamera aufzunehmen. Am Ende blieb Mondtropfen aus Sonnenlicht nur noch die Möglichkeit mit der absoluten Notaufnahme – und geliehener Kamera – am Ende der Mittagspause den Tanz auf dem Waldweg aufzunehmen. Die Jungs machten nur irritierte bis verwunderte Gesichter.

Mehr Geschichten der Freizeit 2015