Tatze, die Batterien sind schon wieder leer!

Wenn der Ersatzfoto viel genutzt wird

Mondtropfen aus Sonnenlicht, eine begnadete Fotografin, hatte während der Freizeit ein kleines Problem bekommen. Zusammen mit anderen Mädchen war sie am unteren Bach und hatte viel Spaß mit "Glubschi", dem kleinen Frosch. Am Ende der Geschichte hatte ihre Kamera leider ein kleines Bad genommen und ging zwar noch an und aus ... aber Fotos machte er keine mehr. Tatze lieh ihr seine Notkamera und das Drama nahm seinen Lauf - ständig waren die Akkus leer!

Mädchen mit defekter Kamera - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Nach dem Defekt ihrer Fotokamera versuchte Mondtropfen aus Sonnenlicht alles um diese wieder in Gang zu bekommen. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Tatze hatte, wie immer, mehrere Kameras dabei. Seine Hauptkamera, eine kleine Handknipse und die alte Große als Notkamera. Die Notkamera sollte eigentlich nur zum Einsatz kommen, wenn bei größeren Aktionen in großer Trennung der Gruppe der Tag verbracht wird. War nicht der Fall, also gab es nicht so viele Fotos auf der Kamera ... bis Mondtropfen aus Sonnenlicht mit einem kleinen Problem auftauchte.

Weißes Pferd hatte versehentlich bei der Aktion mit Frosch Glubschi am unteren Bach Mondtropfen aus Sonnenlichts Kamera gebadet. Jetzt ging fast nichts mehr. Sie schaltete sich noch ein und aus, das Objektiv fuhr rein und raus ... aber Bilder machte sie nicht mehr. Auch nicht als blinde Lochkamera ohne Monitor.

Da die Notkamera zu diesem Zeitpunkt eh nicht in Benutzung war, und eine Notwendigkeit auch nicht in Sicht kam, bot Tatze Mondtropfen die Kamera zur Benutzung an. War auch technisch kein großes Problem. Tatzes Speicherkarte raus und Mondtropfens rein. SD-Karten sind ja was die Kamera angeht technisch kompatibel. Vorher noch kurz nachgeschaut ob beide Kameras auch von der Ordnerstruktur auf den Karten zusammenpassen und weiter ging es mit dem fotografieren für Mondtropfen aus Sonnenlicht.

Auf den ersten Fotos konnte man klar erkennen, dass die Kamera für sie noch ungewohnt war. Ist aber auch absolut nachvollziehbar, wenn man von einer Kompaktkamera auf eine Multizoom-Kamera umsteigt. Im großen und ganzen klappte das dann nach einiger Zeit ganz gut. Wäre da nicht das Problem der Energieversorgung gewesen.

Aufgrund der Planung als Notkamera hatte Tatze nicht mehr die Menge an Akku- und Ersatzbatteriesätzen mitgenommen wie noch vor zwei Jahren als Hauptkamera. Sie war einfach nicht für den jetzt durch Mondtropfen durchgeführten Dauerbetrieb gedacht. Doch genau dieser Strombedarf sorgte jetzt öfter für Erheiterung. "Tatze, die Akkus / Batterien sind schon wieder leer", tönte es öfter über den Platz.

Am Ende war es fast schon normal. Ein Akkusatz in der Kamera, der zweite am Ladegerät um aufgeladen zu werden – war er da nicht, war Tatze ausnahmsweise mal wieder etwas schneller – und sämtliche Notfallbatterien leer, da die Akkus an manchen Tagen durch umfangreiche Fotoaufnahmen in Verbindung mit halber Abwesenheit vom Platz mit dem Nachladen nicht nachkamen.

Im nächsten Jahr werden wohl wieder – obwohl Mondtropfen aus Sonnenlicht altersbedingt nicht mitkommen kann – mehr Akkusätze für die Notkamera an den Äckerhof fahren.

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