Tipi-Probleme? Sind lösbar!

kleine Pannen am neuen Platz

Mit ein Grund für unseren Umzug zum Äckerhof war ja der immer schlechter werdende Zustand der gelieferten Tipis vom Verleiher für den alten Platz. Somit galt auch hier in diesem Jahr alles neu und anders. Zum einen stehen am Äckerhof die Tipis die ganze Saison und werden nicht immer für unsere Freizeit aufgebaut – zum anderen gibt es dort Holzboden und "komische Dächer". Aber auch beim Äckerhof blieben wir nicht von kleinen Pannen verschont. Kleine Pannen – absolut lösbar.

Reparatur eines Tipis - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Am Mädchentipi hatte sich ein kleines Problem aufgetan. Die Rauchklappe hatte sich etwas verfangen. Zinkana Nuni und Calfuray nahmen sich mit der Leiter dieses Problemes an. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

1. Panne – Da hat sich was verklemmt:

Es ging bereits direkt nach der Anreise los. Die Rauchklappe am Mädchenzelt hatte ein Problem, da sie sich leicht verfangen und verwickelt hatte. Damit kennen wir uns aus – das schaffen wir selbst. Zinkana Nuni und Calfuray holten die Leiter und das Problem war nach kurzer Zeit aus der Welt.

2. Panne:

Wir hatten einen Wolkenbruch. Absolut kein Drama, wir schalteten in den Starkregenmodus. (Alle ins Versammlungszelt und Tatze wird das Kind schon schaukeln – die anderen machen den Platz Wetterfest). Das Zelt war dicht, Holz und Feuer vorhanden, Taschenmesser für den Absoluten Notfall auch dabei. Es konnte eigentlich nichts passieren. Von oben kam auch kein Wasser. Ein kleiner Bach bildete sich auf dem Holzboden von außen. Der Grund war simpel. Zwei Bodendielen waren etwas zu lang, so dass das Wasser von der Zeltplane auf diese tropfte und dadurch das Wasser ins Zelt lief. Problem erkannt – Problem gebannt. Ein großer Stein auf den Holzdielen drückte schon kurz danach die Zeltplane so nach außen, dass das Regenwasser jetzt nicht mehr ins Zelt sondern ganz normal auf die Wiese laufen konnte.

Tipidachreperatur - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Bei unseren Versammlungszelt hatte der Wind in der Nacht die Dachhaube etwas verweht. Für uns an sich kein Problem, nahm sich der Zeltplatzbauer der Sache an und setzte das Dächlein wieder richtig oben auf die Stangen auf. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

3. Panne – vom Winde verweht:

Im Gegensatz zum alten Platz hatten unsere neuen Tipis „komische Dächer“ über den Tipistangen. Der Grund für diese Dächer ist ganz einfach. Sie verhindern, dass durch das Loch in der Mitte Wasser in die Zelte fallen kann. Durch den Holzboden würde dieses Wasser, da es nicht versickern kann, im Zelt bleiben.
An einem Tag hatten wir sehr viel Wind. So viel Wind, dass das Abendprogramm aufgrund starken Funkenfluges zwangsweise im Versammlungszelt stattfand. Der Wind war mehr als nur merkbar. Aber alles in allem auszuhalten. In der Nacht muss er aber dann doch noch etwas aufgefrischt oder zumindest ungünstig ans Versammlungszelt geweht haben. Das Dach dort stand am nächsten Morgen nämlich etwas „schief“ um 90 Grad verdreht über dem Zelt.

Wir fanden das erst einmal nicht weiter tragisch, da es nur das Versammlungszelt betraf und wir damit absolut umgehen konnten. Der kleine Schaden fiel dem Bauern bei seinem täglichen Morgengang auf und so kam er kurz darauf mit Werkzeug wieder und kletterte auf die Leiter. Nach einiger Zeit war dann das Tipidach wieder gerade befestigt und der nächste Regen blieb wieder vollständig – ohne kleine Hilfshölzer – aus dem Versammlungszelt draußen.

Mehr Geschichten der Freizeit 2015