Wenn der Feuerdienst auf die Stange geht

Klettern mal anders

Zinkana Nuni und ihr Feuerdienst hatten einen großen dicken und vor allem stabilen Ast. Diesen sägten sie jedoch nicht zusammen sondern hatten etwas besonderes damit vor. Es entstand ein kleiner Vorabendspaßworkshop. Stangenklettern. Alle halfen sich gegenseitig beim hochklettern. Nur eine brauchte Zusatzhilfe – und das war Zinkana Nuni selbst.

Feuerdienst am Stock - Foto: NAJU BW / I. Mengler

Stockklettern mit freundlicher Hilfe von diversen Helfern. Zinkana Nuni machte direkt mal den Anfang. - Foto: NAJU BW / I. Mengler

Zurückgekommen von der Wanderung vom Teisenkopf, begann der Feuerdienst mit seiner Arbeit. Zinkana Nuni brauchte zwar einige Zeit dafür, was aber der Anfeuerungstechnik geschuldet war. Es sollte ohne Streichhölzer gehen – und es ging. Das Feuer brannte. Der Feuerdienst hatte noch einiges an Zeit bis zum Abendessen übrig.

Die nutzte er jetzt nicht mit Feuer machen, das brannte vor sich hin, aber auch nicht für größere andere Dinge. Sie boten zusammen mit Zinkana Nuni einen kleinen Spaßworkshop an, den auch einige andere Indianer gerne ausprobierten – Stangenklettern.

Je nach Gewicht hielten die großen Mädchen, Zinkana Nuni und andere Teamer die Stange richtig fest, während der Kletterer versuchte die Stange nach oben zu klettern. Dies klappte so gut, dass einige Kinder nicht genug bekamen und immer wieder hochkletterten. Selbst Zinkana Nuni ließ es sich nicht nehmen und ging, beim halten durch Jormas gut gesichert, auf die Stange.

Nach dem Klettern war vor dem Spaß. Die Stange sollte nach dem Abendessen noch für einen weiteren Spaß durch die Mädchen genutzt werden – Limbo. Nach dem Abend war ein weiteres klettern jedoch nicht mehr möglich. Die Stange war unglücklicherweise nach dem Limbo kaputt gegangen.

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