Das Leuchtstabdebakel

"Uns ist da was kaputt gegangen"

Im Mädchenzelt fand es jemand eine gute Idee Leuchtstäbe auf die Freizeit mitzubringen. Allerdings gab es beim knicken der Stäbe am ersten Abend ein kleines Problem: Es leuchtete ... überall!

Es war am ersten Abend nach der Namensgebungszeremonie. Die Kinder waren nach dem Zähneputzen in ihren Zelten verschwunden und einzelne Teamer warteten noch auf andere Teamer. Wir wollten eigentlich Teamerbesprechung machen und dann auch schlafen gehen.

Tatze – noch am überlegen ob er im Zelt oder auf der Wiese schlafen würde – stand außerhalb des Versammlungszelt und schaute in den Sternenhimmel, als im rechten Mädchenzelt schließlich das Unglück geschah.

Beim "einschalten" eines Leuchtstabes, wollte der Stab nicht so richtig wie er sollte und die unglückliche Indianerin hatte nicht nur einen Stab in zwei Einzelteilen, sondern auch eine stark gepunktet leuchtende Hand. Doch damit nicht genug. Im Mädchenzelt selbst leuchtete es auch an Orten die eigentlich gar nicht leuchten sollten. Somit war klar:

  • Die Teamerbesprechung würde sich noch ein wenig verschieben müssen
  • Es muss noch entleuchtet werden
  • Da passt etwas überhaupt nicht

Tatze schickte die Unglücksrabin direkt zum Händewaschen und gab im Versammlungszelt bei den Teamerinnen bescheid.

Und so wurde jetzt statt zu schlafen im Mädchenzelt erst einmal ein wenig geputzt. Da auch der ein oder andere Schlafsack etwas abbekommen hatte und somit leuchtete, gingen die Ersatzschlafsäcke für Notfälle direkt in der ersten Nacht in Betrieb – und wurden dann am nächsten Morgen wieder ausgetauscht.

Ergebnis: Entweder klappte es ab der zweiten Nacht mit den Leuchtstäben besser, oder sie wurden nicht mehr benutzt. Wir haben nach dem Leuchtstabdebakel nie wieder etwas von Leuchtstäben auf der Freizeit gehört.

(Tatze - Rauchwolke 2016)

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