Der Dienstplan wird zur Wanderkarte

Wenn Kinder sich ein Souvenier mitnehmen

Die Freizeit war zu Ende und wir mussten nach Hause fahren. Bei den großen Kindern fing die schleichende Trauer, erst einmal nicht wiederzukommen, bereits langsam an. Andere Kinder schauten bereits nach dem ein oder anderen Souvenir. So auch einige Freunde die gemeinsam auf die Freizeit fuhren. Sie hatten sich entschlossen zu fragen, ob sie den Dienstplan mitnehmen könnten. Da wird man nicht mehr brauchten, hatten wir nichts dagegen.

Kinder schauen in Dienstplan - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Der Dienstplan wurde als Suvenier mitgenommen und diente an der ersten Kreuzung direkt als Wanderkarte. Über die Bären zu den FuPuHus und dann weiter zu den Walen oder so ähnlich. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Schließlich war es soweit. Der letzte Wanderer kam vom Klo, der letzte Rucksack war gepackt, die letzte Flasche aufgefüllt und das letzte Gepäckstück im Bus verladen. Wir konnten losgehen. Vom Lagerplatz ging es den Hügel hinauf Richtung Straße. An der Straße angekommen, mussten wir etwas warten. Wir wollten schließlich keinen auf dem Weg zum Bahnhof verlieren. Während der Wartezeit, nahmen sich die Jungs den Dienstplan.

Gemeinsam mit anderen Kindern, schauten sie auf der gespielten Wanderkarte wie wir jetzt weiter laufen würden. Zunächst war man sich nicht einig, weshalb man diskutierte. Schließlich hatte man am Ende doch den Weg gefunden.

Es sollte zuerst zu den Blauwalen gehen bevor wir schließlich dort zu den Feurigen Hörnchen abbiegen mussten. Wo wir bei genauerer Betrachtung des Dienstplanes als Wanderkarte letztlich angekommen wären, hatten wir verständlicherweise nicht ausprobiert. Daher ging es von der Kreuzung zum Äckerhof ganz normal über den Wald nach Elmlisberg und von dort aus wieder in Richtunug Schiltach den Berg herunter.

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