Fahrgemeinschaft mit Teamern

Wenn Kinder mit den Teamern fahren

Wenn Teamer sowieso aus der gleichen Richtung kommen oder in diese Fahren, gibt es gelegentlich Fahrgemeinschaften mit Stammesmitgliedern. Für uns macht es keinen Unterschied und für die Eltern ist dies entlastend. Wir würden ja sowieso im gleichen Zug fahren.

Normal gibt es diese Kombination nicht, da Jormas aber in diesem Jahr weder bei der Hinfahrt noch auf der Rückfahrt den Materialbus fuhr, bildete er mit Tatze eine Fahrgemeinschaft. Durch Bauarbeiten und geänderte Zugfahrzeiten war es den Beiden in diesem Jahr sogar möglich ganz normal von zu Hause aus nach Stuttgart zur Freizeit mit dem Zug zu fahren. Auf der Rückfahrt führte der Weg der Beiden schließlich über Karlsruhe.

Der Service für Mädchen das mit Pferden spricht auf der Hinfahrt in Heidelberg einfach sich der Fahrgemeinschaft von Jormas und Tatze anschließen und einfach zu den Beiden in den Zug steigen zu können, war für Tatze nichts neues. Das hatte er für einige Mannheimer Kinder einige Jahre vom dortigen Hauptbahnhof angeboten. Man würde ja sowieso nur mit dem gleichen Zug fahren. Und so begann für Mädchen das mit Pferden spricht in diesem Jahr die Freizeit bereits um kurz nach neun Uhr am Heidelberger Hauptbahnhof. Da ihr Bruder an diesem Tag aber auch in den Stuttgarter Raum fuhr, trennten sich die Wege im Stuttgarter Hauptbahnhof dann noch einmal kurzzeitig.

Die DB Lounge Stuttgart hat in unserer Freizeitengeschichte uns schon oft begleitet. So war es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass die beiden Teamer nach der Ankunft in Stuttgart dort noch eine kurze Pause machten bevor es schließlich wieder zum Treffen mit ihrer Mitfahrerin und den anderen Kindern kam. Die Freizeit ab Stuttgart konnte beginnen. Obwohl die Freizeit 2016 für Jormas - genauso wie für Tatze - die fünfzehnte Freizeit war, sollte die Anreise für ihn etwas ganz besonderes darstellen. Mit den Kindern im Zug fährt unser normaler Traditionsaufbauer nämlich sonst eigentlich nie. Nach seiner ersten Freizeit 2003 war es für Jormas erst die zweite Zugfahrt ab Stuttgart.

Für "Zugmanager" Tatze sind die Fahrten ab Stuttgart im Gegenzug etwas ganz normales. Er fährt jedes Jahr mit den Kindern zum Platz. Aber die Situation sowohl für die Hinfahrt als auch für die Rückfahrt im Vorfeld der Freizeit mit unterschiedlichen Familien wegen Fahrgemeinschaften zu telefonieren oder E-Mails zu schreiben hatte er in all den Jahren auch noch nicht.

Durch Verschiebungen zwischen Auf-/Abbau- und Zugteamern, war der Stuttgarter Zug auf der Rückfahrt ab Freudenstadt auch gut versorgt. Für Tatze und Jormas bedeutete dies, das sie in diesem Jahr den geografisch günstigeren Weg von Freudenstadt über Karlsruhe nach Hause fahren konnten. Und mit einem Blick auf die Kinderliste war, nach deren definitiver Bestätigung, die nächste Kommunikationsrunde mit Eltern für Tatze eingeläutet. Zinkana Pheta, deren Bruder Koshisigre und Niyaha mussten am Ende schließlich auch nach Karlsruhe zurückfahren.

Zu Beginn der Freizeit stand dann endgültig fest. Die drei Karlsruher Kinder sollten mit den Darmstädter Teamern in Freudenstadt in die Karlsruher Bimmelbahn mit umsteigen. Bitte aber nach Möglichkeit Platz freihalten, da unterwegs die Eltern von Zinkana Peta und Koshisigre mit dem Fahrrad von ihrer Fahrradtour noch zusteigen würden. So kam es, das wir in diesem Jahr erstmals bei unseren gelben Gepäckanhängern eine Doppelbelegung hatten. Karlsruhe gesellte sich zu Freudenstadt dazu. In Freudenstadt angekommen, verabschiedeten wir die abgeholten Kinder und während die Stuttgarter sich zu ihrem Zug orientierten, musste Karlsruhe noch ein wenig warten. Für Tatze machte das gar nichts. Der stand nämlich schon im Bahnhofskiosk und kaufte das halbe Eisfach leer. Die dort gepackte Tasche reichte er am Ende in den Stuttgarter Zug. Die dortigen Zugteamer kümmerten sich um die gerechte Verteilung.

Selbstverständlich gab es auch für die Karlsruher Eis. Die brauchten aber keine Tasche, sondern gingen einfach beim Warten auf die AVG-Bimmelbahn zusammen in das Bahnhofskiosk und machten freie Auswahl.
Schließlich kam die Bahn und auch die nächste Fahrgemeinschaft machte sich auf die Heimfahrt. Immer mehr ging es bergab und immer mehr Fahrgäste stiegen zu. Es wurde spannend. Würden es die erwarteten Eltern noch mit den Fahrrädern in die Bahn schaffen?

Sie schafften es ohne Probleme und noch im Zug wurde das ein oder andere von der Freizeit ausgetauscht. Schließlich war Rastatt erreicht und Karlsruhe näherte sich mit großen Schritten. In Karlsruhe selbst gab es für uns zwei Ausstiegspunkte. Die Kinder stiegen am Albtalbahnhof aus, während Tatze und Jormas für ihren IC-Anschluss noch weiter bis zum Hauptbahnhof und stiegen dort um. - Auch die Heimfahrt der Beiden funktionierte ohne größere Störungen im Bahnsystem.

Ein Jahr später gab es die Fahrgemeinschaft (ohne Zinkana Pheta und Jormas) wieder. Allerdings mit mehr Kindern und ganz offiziell. Karlsruhe wurde 2017 nämlich offizieller OxMox-Bahnhof.

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