Und da waren die Fahrkarten in Esslingen

Wenn der Zugteamer das Wichtigste zu Hause lässt

Da Tatze - zusammen mit Jormas - in diesem Jahr durch eine spätere Abfahrtszeit in Stuttgart ausnahmsweise erst am Morgen von zu Hause aus nach Stuttgart fahren wollte, nahm er in diesem Jahr erstmalig nach vielen Jahren nach dem Packen nicht die Fahrkarten und Zugunterlagen an sich. Im absoluten Notfall wären die beiden nämlich zusammen mit Weißes Pferd das Feuer bringt der Gruppe hinterhergefahren. Und da kommt es nicht gut, wenn die Fahrkarten in einem verspäteten Zug festhängen würden.

So nahm in diesem Jahr Kuwanyamtiwa die Fahrkarten und alles was sonst noch für den Zug wichtig ist mit zu sich nach Esslingen mit. Einzige Ausnahme: Kaneonuskatev und seine Brüder solten ganz normal auf jeden Fall mit Tatze nach Stuttgart kommen.

Jormas' und Tatzes Zug erreichte pünktlich den Stuttgarter Hauptbahnhof. Auch Kuwanyamtiwa hatte es rechtzeitig zum Zug geschafft und neben ihrem Gepäck auch die auch mitfahrende kleine Schwester samt deren Gepäck dabei. Zu ihrem eigenen Erschrecken musste sie jedoch auf dem Weg nach Stuttgart feststellen, dass sie den Zugordner mit den Unterlagen zu Hause in Esslingen liegen gelassen hatten. Und das war jetzt nicht nur für den Schönen Dachs ein Problem. Waren doch in diesem Ordner auch die Zugfahrkarten für alle Zugkinder und die der in Stuttgart startenden Teamer. Die ebenfals in diese Ordner vorhandenen Listen welches Kind jetzt ab wo und mit welchen Zügen wir insgesamt fahren würden, waren nicht das Problem. Hier hatte Tatze in seinem Zugordner so oder so noch eine Kopie dabei, die dann auch erst einmal genutzt werden musste. Auch für die Umschlagsammeltasche hatte sich ein Ersatz gefunden, da auch hier eine Reservetasche bei einem anderen Teamer als Kuwanyamtiwa am Stuttgarter Bahnhof vorhanden war. Nur für die Fahrkarten gab es keine richtige Alternative.

So blieb am Ende nichts anderes übrig als die Fahrkarten neu zu kaufen - und das war teuer. Tatze, mit wenigen Ausnahmen, auch der Kassenwart der OxMoxer war in einer Beziehung erst einmal hart. Für den Ersatzkauf der Fahrkarten blieb die Freizeitenkasse zu. Denn so hätten aufgrund des vermeidbaren Fehlers des Dachses gleich über die Hälfte des Geldes in der Freizeitenkasse in die Ersatzfahrkarten gesteckt werden müssen. Und das war zum einen weder den Platzteamern noch der NAJU auf der einen Seite nicht zu erklären gewesen und zum anderen hätten alle Indianer darunter leiden müssen. Versucht doch Tatze normalerweise auf dem Platz zusammen mit der Freizeiten- und der ebenfalls noch vorhandenen Postkasse so weit wie möglich alle Ausgaben der Teamer direkt vor Ort abzurechnen.

Für unser Fahrkartenproblem gab es am Ende zumindest eine Lösung mit der wir alle leben konnten. Die Mutter von Dachs und Tanzt als erstes legte für die Hinfahrt das Geld für die Fahrkarten vor und schickte uns für die Rückfahrt den Zugordner mit den Fahrkarten für die Rückfahrt zum Lagerplatz.

So konnten wir auf jeden Fall hin und zurück fahren. Warum wir für die Hinfahrt zweimal Fahrkarten brauchten und wie das jetzt genau abgerechnet werden würde, durfte der schöne Dachs nach der Freizeit mit der NAJU Geschäftsstelle besprechen. Dort machte sie nämlich gerade einen Freiwilligendienst.

Mehr Teamerquatsch und Teamergeschichten