AG Loch hat ein Problem

Warum ist das Loch so groß?

Beim Bau unserer Schwitzhütte hatten wir in diesem Jahr zuerst ein kleines Problem. Allerdings lag dieses nicht an den fleißig gesammelten Haselruten oder an der nicht vorhandenen Arbeitskraft der Anwesenden. Die "AG Loch" hatte sich dieses Jahr etwas verschätzt und musste erstmal wieder etwas reparieren.

verfülltes Schwitzhüttenloch - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Die AG Loch aus Tatze und Niyaha kümmerte sich wieder einmal um das Loch für unsere Schwitzhütte. Doch dieses Jahr ging dabei etwas gründlich schief - Foti: NAJU BW / M. Bormuth

Der Zufall hatte es in den letzten beiden Jahren ergeben, dass Tatze und Wachende Feder sich eigentlich immer um das Schwitzhüttenloch gekümmert hatten. So war es für die Beiden auch in diesem Jahr schon auf der Anreise klar, die "AG Loch" wird auch in diesem Jahr wieder aktiv. Man hätte sich ja inzwischen mit den Spaten und vor allem der Grasnarbe und dem Transport derselben an den Waldrand eingespielt.

Ausgerüstet mit Spaten und noch den letzten Nachtisch kauend, ging die AG Loch schließlich schon einmal in Richtung Schwitzhüttenplatz vor. Die erste Amtshandlung ist zwar schnell erklärt, schaute aber sichtlich komisch aus. Mit ganz kleinen Schritten gingen beide unten auf der Wiese durch das Gras. Sie suchten die Lochstelle. Das Gras war nämlich wieder gut gewachsen, die Erde allerdings an dieser Stelle ein klein wenig tiefer als um das zugeschaufelte Loch herum. Als das Loch schließlich lokalisiert war, ging es an die Spaten.

Gemeinsam wurde jetzt das Loch in die Grasnarbe gestochen. Denn so war diese am Ende ohne größere Probleme zu versetzen. Da hatten Wachende Feder und Tatze schon Erfahrung. Doch trotz der Erfahrung gab es am Ende dann doch ein großes Problem. Das Mittekreuz war gestochen, Feder und Tatze waren gerade dabei die Grasnarbe zu versetzen, als Jormas am Schwitzhüttenplatz ankam. Fachmännig stellte der Medizinmann fest, dass das von der AG Loch begonnene Loch zu groß war.

Von der Grasnarbe etwas wieder zurück zum Loch zu bringen war jetzt keine Option. Also entschied sich AG Loch mit inzwischen angekommenen Helfern zu Trick 17. Im zu großen Loch wurde ein kleineres Loch vorgestochen. Dieses wurde dann ausgehoben. Allerdings wurde damit dann erst einmal die fehlende Grasnarbe vom zu großen Loch ausgefüllt, bevor schließlich der Altar mit der ausgehobenen Erde aufgeschüttet wurde. Wir drückten und befestigten und am Ende hatten wir dann doch ein gutes Schwitzhüttenloch.

Am Ende der Freizeit ließ es sich AG Loch nicht nehmen auch in diesem Jahr wieder ihr Loch selbst aufzufüllen. Erste Amtshandlung in diesem Jahr war dann allerdings nicht die Auflösug des Altars. Erst einmal musste das große Loch wieder hergestellt werden. Die Grasnarbe musste am Ende ja wieder vollständig auf das Loch passen. Und mit der Aufüllung war das definitiv nicht möglich.

Mehr Geschichten der Freizeit 2017