Sie sind die "Rasenmäherjungs"

Vom Umgang der Kinder mit Spielzeug der noch kleineren Kinder

Winjan hatte für ihre beiden Zwillinge zur Sicherheit deren Lieblingsspielzeug mitgenommen. Somit hatten wir zwei Spielzeugrasenmäher mit allen drum und dran auf dem Platz. Doch sowohl Lallo als auch Pocahontas ignorierten diese fast über die ganze Freizeit. Arbeitslos waren die Rasenmäher allerdings dann doch nicht.

Junge mit Spielzeugrasenmäher - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Und auch die Rasenmäherfraktion war wieder einmal unterwegs - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Die großen Jungs zeigten großes Interesse an diesen. So wurde nicht nur einmal gespielt mit dem Hebel der Motor angezogen und Gas gegeben. Eigentlich fast täglich war mindestens eine Gruppe von Jungs mit den Mähern beschäftigt.
Obwohl die Rasenmäher manchmal auch mit einem kleinen Wettrennen "gequält" wurden hatten die großen Kinder es geschafft so auf die Rasenmäher aufzupassen, dass unsere kleinsten Indianer am Ende der Freizeit ihre Spielzeugmäher wieder ohne Probleme mitnehmen konnten. Es gab während den Tagen auch keine Probleme. Die kleinen Kinder ließen es ohne Probleme zu, dass die großen Kinder sich mit ihren Spieldingen beschäftigten. Und wenn Lallo und Pocahontas wirklich mal mit dem Rasenmäher spielen wollten – was sehr selten vorkam – dann war es überhaupt kein Problem. Dann wurde entweder gemeinschaftlich gemäht … oder einfach der Rasenmäher abgegeben.
Der Rasenmäher war zwischenzeitlich sogar so beliebt, dass wir Teamer auf sehr spaßige Ideen kamen. Zum Beispiel ein Rasenmäherwettrennen bei der Lagerolympiade oder im nächsten Jahr die OxMox als Rasenmäherfreizeit durchzuführen.

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