Wapiti kam mit dem Rad

... und wenn der Weg einen überrascht ...

Wir Teamer kommen immer auf unterschiedlichen Wegen zum Lagerplatz. Die in der Nähe wohnenden Teamer kommen dabei klassisch per Auto zum Aufbau und stellen so noch die Fahrzeugreserve für Notfälle. Zwei bis drei Aufbauer können dabei auch noch mit dem Materialbus kommen, so das das Aufbauteam jedes Jahr immer geografisch gut durchmischt ist. Der Rest kommt dann mit den Kindern und dem Zug.

Fahrrad am Baum - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Einige Teamer kamen mit dem Auto, einige Teamer kamen mit dem Zug ... nur Wapiti kam mit dem Fahrrad zur Freizeit gefahren. Er hatte allerdings die Berge unterschätzt und den Muskelkater gefunden - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Wapiti hatte für seine Anreise in diesem Jahr jedoch ein für OxMox-Verhältnisse recht ungewöhnliches Transportmittel gewählt. Auf die Frage im Vorfeld, wie er denn in diesem Jahr zum Lagerplatz kommen würde, antwortete er "er fährt selbst". Gut so abgespeichert war die Frage für die Organisation jetzt nicht mehr weiter wichtig und die Freizeit konnte starten.

Das die Reise zum Lagerplatz für Wapiti jetzt am Ende doch etwas anders als gedacht stattfand, lag nicht an seiner Planung. Eher an der nicht ganz vorhandenen Kenntnis der Höhenmeter zwische seinem Abreiseort am Rande der schwäbischen Alb und unserem Lagerplatz im Nordschwarzwald. Da gab es durchaus einige zu überwinden und das war am Ende für Wapiti mit mehr als nur Sport verbunden. Er kam nämlich mit dem Rad.

Daher war es am Ende auch kein Wunder, das Wapiti in diesem Jahr zwar zum Aufbau kam, allerdings nicht so ganz zu seinem geplanten Termin. Die vielen Anstiege rund um Schramberg und auch hoch zum Lagerplatz forderten ihm schon einiges ab. Schließlich fuhr er ja auch nicht mit einem leeren Fahrrad. Sein Gepäck für die Freizeit musste er ja auch noch transportieren.

Und das Ende der Geschichte? - Nun ja: Einige Kinder wunderten sich schon zunächst über das im Wald an einem Baum stehende Fahrrad. Das wurde trotz aller Berge von Wapiti auch weiterhin benötigt. Er fuhr schließlich am Ende der Freizeit auch wieder mit seinem Gepäck und dem Rad nach Hause. Über die benötigte Fahrzeit ist allerdings nichts bekannt.

Was allerdings gut bekannt ist: Wapiti hatte zu Beginn der Freizeit einen großen Freund gefunden. Er hieß "Muskelkater"

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Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

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