Die AG Loch fällt dieses Jahr leider aus!

Keine Schwitzhütte - Kein Loch - Keine Fehlerkorrektur

Aufgrund des zu trockenen Wetters hatten wir dieses Jahr im Programmablauf mit einem doch größeren Ausfall zu kämpfen, in dessen Lücke wir das ein oder andere neu platzierten oder einfach auch einfach am Nachmittag noch eine Runde Workshops anboten. - Unsere Schwitzhütte musste dieses Jahr aus feuerpolizeilichen Gründen aufgrund der hohen Brandgefahr leider ausfallen.

Teamer gräbt Loch zu - Foto: NAJU BW / J. Sutter

Seit 2015 sind wir auf dem Äckerhof. Seit 2015 gruben Tatze und Beobachterin das Loch. Doch nach dem Ausfall der Schwitzhütte gab es für beide keine Gelegenheit mehr ihre Großpanne aus dem Vorjahr zu "begraben". (Beobachterin kann nächstes Jahr nicht mehr mitfahren - zu alt) - Foto: NAJU BW / J. Sutter

Ist zwar in der Gesamtsumme mit dem Erlebnis des gemeinschaftlichen Aufbaus und der entsprechenden Durchführung zusammen mit Poloma (bei den Mädchen) und der Kombination Jormas / Tatze (bei den Jungs) absolut schade, aber nicht zu ändern gewesen. Ein Aufbau ohne Durchführung hätte jetzt auch nicht unbedingt Sinn gemacht. So konnte Winjan in diesem Jahr das Schlafzelt von ihren Kindern und ihr etwas weiter weg von Lagerplatz aufstellen. Sie schliefen dieses Jahr nämlich zusammen mit Jormas (im Teamerzelt nebenan) am Schwitzhüttenplatz.

Etwas schade war der Ausfall der Schwitzhütte am Ende dann auch noch ein wenig für die "AG Loch". Diese hatte sich nach dem Umzug an den Äckerhof zufällig entwickelt und hatte seit 2015 immer zusammen das Loch für die Steine in der Schwitzhütte ausgehoben - und war in der Beziehung auch schon richtig eingespielt. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr 2019 ist allerdings ausgeschlossen, trennten sich doch die Freizeitwege der AG Loch für die nächsten Jahre erst einmal am Abreisetag in Schiltach.

Doch sowohl Tatze (der als Teamer auch im nächsten Jahr die OxMox wieder erleben kann) als auch Win wayanka (die altersbedingt die nächsten Jahre auf die OxMox verzichten muss) nahmen es mit Humor und trauerten jetzt nicht unbedingt um die gemeinsame Arbeit an und mit der Schwitzhütte. Sie hatten ja noch die Erinnerungen und Erfahrungen der gemeinsamen Löcher aus den Vorjahren. Sie mussten am Ende nur damit Leben, dass sie keine Chance mehr hatten ihre große gemeinschaftliche Baupanne aus dem Vorjahr, als das Loch am Ende zu groß ausfiel, in einem neuen Bauprojekt wieder korrigieren zu können.

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