Ohne Bogen geht es nicht

Dieses Jahr kein Bogenschießen in der Lagerolympiade

Traditionell gibt es bei unserer Lagerolympiade die Aufgabe mit Pfeil und Bogen ein Ziel zu treffen. Nicht in jedem Jahr gelingt dies auch und Fehlschüsse sind an der Tagesordnung. Doch in diesem Jahr hatten wir damit ein kleines Problem.

Zieleimer für das Zielwerfen - Foto: NAJU BW / J. Sutter

Calfuray musste für ihre "Kriegeraufgabe" in der Olympiade umdenken. Es gab keinen funktionierenden Pfeil und Bogen mehr. So wurde halt mit Einzebolas (Crossboulesäckchen) ein Zielwerfen in Eimer veranstaltet - Foto: NAJU BW / J. Sutter

Rechtzeitig zur Olympiade hatte Calfuray von Otskai die noch fertig gemalte Zielscheibe bekommen. Doch Füllen und Aufhängen war jetzt doch nicht mehr nötig. Es fehlte nämlich für das Zielschießen etwas ganz entscheidendes. Obwohl die Bogenbauer einiges bei ihrem Workshop hergestellt und in der Freizeit auch ab und an zum Schießen genutzt hatten, gab es kein funktionierendes Set an Pfeil und Bogen mehr. Und ohne Spielgerät, klappt das auch mit dem Wettschießen jetzt nicht so ganz.

Also blieb letztlich nur eine Entscheidung übrig. Bogenschließen fällt dieses Jahr aus und wird durch eine andere Jagdtechnik ersetzt. So kam es, das Calfuray aus der Küche sich einige ihrer mitgebrachten Eimer selbst und sich von Tatze das Crossboule auslieh. So gab es in diesem Jahr ein kleines Zielwerfen mit angedeuteter Bola auf die Eimer. Angedeuteter Bola deshalb auch, weil die Crossboulesäckchen einzeln in die Eimer geworfen werden und nicht als vollständige Bola sich um das Ziel legen sollten.

In der Summe durchaus auch einmal eine Alternative zum normalen Bola-Werfen um einen im Boden stehenden Stock, den wir vor vielen Jahren noch auf dem alten Lagerplatz gemacht haben.

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