Der Wurm im Apfel

Von Problemen bei der Wohnungsräumung

Es sollte der Insider des Abreisetages werden. Die Frühschicht und der Frühstücksdienst bereiteten gemeinsam mit den Teamern Frühstück und Mittagessen gleichermaßen vor, als plötzlich ein Apfel mit Bewohner den Ablauf etwas durcheinaner brachte.

Es begab sich zu der Zeit als mit den Wilden Pumas der letzte Frühstücksdienst eigentlich das Frühstück vorbereiten sollte. Allerdings war da noch die Frühschicht und Gäste, die bereits vor Polomas Dienstgruppe fleißig mit den Frühstücksvorbereitungen beschäftigt waren. Während Tatze sich um den Käse für das Mittagessen kümmerte, schnitten Hesuta und Tsiishch’ili neben und gegenüber von ihm Äpfel.

Und während Tsiishch’ili noch einen ihrer Äpfel aufschneidet, findet sie einen Bewohner in diesem drin. "In meinem Apfel ist ein Wurm", stellte sie fest. Und den wollten wir jetzt im Frühstück nicht unbedingt haben. Somit musste er noch weiträumig aus dem Apfel raus. Tatze fing an zu scherzen und meinte nur, dass der Mietvertrag des Wurmes gekündigt wäre und er jetzt ausziehen müsse. Er hätte die Miete nicht gezahlt.

Tsiishch’ili legte die Hälfte mit dem Wurm erst einmal zur Seite und griff sich die andere Hälfte für unser Frühstücksobst. Ein weiterer Untermieter war in dem Apfel nämlich sonst nicht zu finden. Und während sie so vor sich hinschnitt, scherzten alle drei noch ein wenig weiter. Tatze versuchte dabei Sie hat gelocktes Haar so zu motivieren, dass sie als "Gerichtsvollzieherin" jetzt die "Wohnungsräumung" des Wurmes doch mal durchführen sollte.

Sie hat gelocktes Haar brachte es aber immer noch nicht übers Herz. Und so entschied sie sich es doch einmal bei Hesuta zu probieren. Vielleicht würde er ja für sie den Wurm aus dem Apfel heraus schneiden. Eins vorweg: er spielte auch nicht Räumungskommando für den Wurm, schaffte es allerdings zum absoluten Insider und Running Gag des Abreisetages.

Hesuta nahm den Apfel von Tsiishch’ili entgegen, hob ihn vor sich in die Luft. Jetzt schaute er ganz genau den Apfel und den in ihm wohnenden Wurm an. Mit der anderen Hand winkte er ihm jetzt zu und meinte ganz schlicht: "Hallo." - Beim anwesenden Frühstücksdienst und den freiwilligen Helfern brach das Lachen aus.

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