Hotel Wiese

Wenn Teamer nicht im Zelt schlafen

Wir hatten Kinderzelte, Teamerzelte … und Teamer gänzlich ohne Zelte. Es gibt zwar immer wieder den ein oder anderen Teamer der die Nacht auf der Wiese verbrachte, aber Poloma und Tatze trieben es in diesem Jahr auf die Spitze. Ihr Gepäck hatten sie zwar, wie alle anderen Teamer auch , in einem Teamerzelt. Doch geschlafen haben sie dort nie. Poloma bereits in der Nacht vor der Freizeit nach dem Aufbau - Tatze stieß dann eine Nacht später zum Hotel Wiese dazu.

Kinder schlafen auf der Wiese - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

In einigen Nächten erhalten die Teamer auf der Wiese regelmäßig Besuch von einer Kindergruppe. Gelegentlich sind dann sogar einzelne Schlafzelte der Kinder komplett "leer" - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Das Poloma und Tatze auf der Wiese schlafen ist für Kinder und Teamer auch überhaupt nichts neues. Normalerweise sind die beiden auch die ersten Ansprechpartner für die Kinder, wenn diese bei entsprechender Witterung selbst eine oder mehrere Nächte auf der Wiese schlafen wollen. Andere Teamer wie Malila stoßen dann immer wieder gerne einmal dazu - oder legen sich in Rufnähe selbst auf die Wiese.

Seit unserem Umzug zum Äckerhof 2015 hat das Hotel Wiese ein kleines Upgrade erfahren. Für Notfälle wie Regen in der Nacht hat es im Zweifelsfall ein kleines Dach bekommen. Je nach Menge und Belegung der Plätze kann man dann nämlich auch unter dem Dach des Workshopzeltes schlafen. Und das war in diesem Jahr letztlich der Punkt und der Vorteil, das erstmals in der Geschichte der Freizeit mit Poloma und Tatze Teamer alle Nächte auf der Wiese und nicht im Zelt verbrachten. Vorher stand der Rekord bei sechs von acht Nächten. Aber alle acht (bzw. mit Aufbau neun) Nächte war bisher noch nicht vertreten.

In den kritischen Nächten, bei denen der Regen nicht klar war, legten sich Tatze und Poloma einfach direkt unter das Zelt - oder zogen einfach mitten in der Nacht von der Wiese vor dem Zelt unter das Workshopzelt um. Das einzige, was beide bei diesen Nächten beachten mussten war am Morgen dann ihr "Bett" frühzeitig wieder in das Teamerzelt (oder zumindest an die Seite) zu räumen. Dann wurde nämlich das Dach des Workshopzeltes bereits frühzeitig vom Frühstücksdienst wieder gebraucht. Frühstücksausgabe war nämlich an regnerischen und trüben Morgenden auch ab und an einmal unter dem Dach des Workshopzeltes.

Und so gab es jeden Abend nach der Teamerbesprechung und jeden Morgen bis spätestens nach dem Frühstück das gleiche Bild zu beobachten. Poloma und Tatze, die aus ihren jeweiligen Zeltplätzen ihren Schlafplatz abholten und sich einrichteten.

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