Probleme am Tuareg

Wenn mit dem Zelt nicht alles klappt

Die Ausgangslage bei unserer Freizeit am Äckerhof ist simpel. Im Gegensatz zum Bruderhof brauchen wir ein zusätzliches Zelt von der NAJU, da die Tipis auf dem Platz nicht für alle Kinder reichen. Im Versammlungszelt sollte nämlich keiner schlafen müssen, das führt nur zu Problemen.

Tuareg-Zelt - Foto: NAJU BW / F. Kern

Da die Tipis am Äckerhof leider für unseren Stamm nicht reichen und wir sonst auf das Versammlungszelt verzichten müssten, nehmen wir von der NAJU ein Zusatzzelt mit auf den Platz - Foto: NAJU BW / F. Kern

Vor vielen Jahren bekam die NAJU mehrere Tuareg-Zelte geschenkt. 2014 sollten wir eines davon als Notzelt noch nachgeliefert bekommen. Dort aufgrund unseres Wasserschadens und der Dauerevakuierung zum Bruderhof nicht mehr benutzt, ist es seit dem Umzug auf den Äckerhof unser viertes Kinderzelt. Wir Teamer haben dort inzwischen auch keine Tipis als Schlafstätten mehr.

Auch wenn in diesem Zelt nur ein Teil der Gruppe wohnen sollte, gab es in diesem Jahr die ein oder andere Situation, wo schnell viele Hände einfach auch mal nur mit anfassten. Im Vergleich zu den Tipis hatte das Tuareg in diesem Jahr leider das ein oder andere kleinere Problem.

Es begann am Dienstag in der Mittagspause. Der allgegenwärtige Sonnenschein bekam an diesem Tag Besuch von der ein oder anderen stärkeren Windboe. Für die Kinder und Teamer war der Wind nicht schlimm. Im Gegenteil: es führte zu spürbarer Abkühlung trotz Dauersonnenschein. Beim Tuareg führte es schließlich zu einem kleinen Notfall.

Woran es jetzt am Ende genau lag kann keiner so richtig sagen, aber der immer wieder über den Platz wehende Wind hatte am Ende die Abspannschnüre des Zeltes mehr als nur einmal groß bewegt. Durch diese Bewegungen hatten sich irgendwie auch die entsprechenden Heringe im Boden gelockert, so dass die das Zelt haltenden Stangen von den Schnüren nicht mehr richtig auf den Boden gedrückt werden konnten. Es kam so wie man es fast schon erwartete. Eine der vielen aufkommenden Windboen bewegte eine Stange und das Tuareg stand nicht mehr so ganz so wie es sollte.

Platzhalter stammesinternes Bild - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Kaneonuskatev sagt: "Dieses Bild ist nur für Stammesmitglieder." - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Es hallte ein Schrei über den Platz und die Ersten machten sich ein Bild des gemeldeten Schadens. Mit mehreren Hämmern und Schnüren ausgestattet, machten sich im Anschluss Poloma, Wapiti und viele helfende Hände daran den kleinen Windschaden zu beheben. Dabei war es völlig egal, ob man selbst im Tuareg oder in einem der Tipis wohnte. Es wurde einfach angepackt, Schnüre gespannt oder auf die Heringe dann mit dem Hammer wieder zum Spannen gehauen. Die Zeltstangen waren wieder fest - das Tuareg repariert.
Die Fortsetzung gab es zwei Tage später. Es war wieder Mittagspause. Im Gegensatz zum Dienstag brachte der Wind schließlich auch noch etwas Regen mit. Daher trafen sich alle, außer den gerade zum Duschen gegangenen, im Versammlungszelt zu einer kleinen Runde. Bis auf eine besonders kräftige Windboe war im Versammlungszelt vom Wind nicht viel zu spüren. Allerdings merkten wir diese eine Windboe dann doch etwas später auf unserem Lagerplatz.

Der kleinere Schaden bei den Jungs vom Tuareg-Zelt konnten Poloma und Tatze mit dem Hammer ganz unkompliziert beheben. Eine Stange hatte sich wieder bewegt. Daher mussten die Heringe wieder einmal überprüft und zwei Abspannseile neu befestigt werden. Etwas schlimmer hatte es Calfuray getroffen. Bei ihrem Zelt hatte der Wind eine Stange in zwei Teile zerlegt. Während die Kinder jetzt zu einer Spielrunde in den Wald gingen, musste Calfuray erst einmal ihre Zeltstange wieder reparieren. Glücklicherweise waren das jetzt die letzten größeren Zeltpannen der Freizeit.

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