Redaktion Rauchwolke besucht den Landtag

Abschlussveranstaltug zum Politikerbesuch 2018

Nach dem großen Interview mit Daniel Born und Sabine Wölfle auf der Freizeit, hatte Tatze noch eine kleine Überraschung für die Interviewer. In Absprache mit dem Landesjugendring, gab es für Beobachterin und Ruf des Eichelhähers die Möglichkeit an der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Sommerkampagne "Der Landtag macht Freizeit" teilzunehmen.

Die Lagerzeitungsredaktion zusammen mit Daniel Born und Sabine Wölfle im Landtag von Baden-Württemberg - Foto: NAJU BW / N. Tereenstra

Die Lagerzeitungsredaktion zusammen mit Daniel Born und Sabine Wölfle im Landtag von Baden-Württemberg - Foto: NAJU BW / N. Tereenstra

Es war die Woche nach der Freizeit. Tatze saß - wie üblich - an der Lagerzeitung und tippte diverse Blätter in den Computer ab, als er sich in einer Pause mit Zettel und Stift sich einmal das Interview durchhören wollte. Welche Passagen waren interessant und was muss in etwa an Platz freigehalten werden. Am Ende der ersten Datei von 20 Minuten hatten Tatze ein gut vollgeschriebenes Blatt auf seinem Block und war einfach nur baff.

Nächste Amtshandlung: Landesjugendring kontaktieren. Gibt es die Möglichkeit am Ende der Redaktion noch ein kleines Bonbon zukommen zu lassen, oder ist einfach zu wenig Platz bei der Abschlussveranstaltung. Es dauerte zwar etwas, aber am Ende war die Antwort eindeutig. "Können kommen."

Also im Kindergarten nach Urlaub angefragt - war möglich. Bei nächster Gelegenheit saß Tatze dann an seinem E-Mail-Programm und schrieb eine Einladung. "Habt ihr Lust mit in den Landtag zur Abschlussveranstaltung vom Politikerbesuch zu kommen?" Die Antwort sollte verständlicherweise noch etwas warten. Zum einen gab es da noch ein Zimmerumzug auf der einen Seite und der andere Teil war selbst noch in Urlaub. Ferien waren auch noch und so dauerte es etwas bis die Antworten kamen.

Am Ende hatte Ruf des Eichelhähers gewonnen. Seine Rückmeldung war die erste. Die Beobachterin hatte bei ihrer Entscheidung noch ein anderes Problem. Sie musste noch auf einen Schultermin, der den Termin eventuell blockieren hätte können, warten. Aber am Ende konnte auch sie. Und so war auch für Tatze klar: Ab nach Stuttgart. Etwas später wusste er dann auch über welche Strecke er am Ende dorthin fahren würde. - Direkt ohne Umweg. Beobachterin kam von Karlsruhe alleine und Ruf des Eichelhähers hatte sowieso Heimspiel und musste nur mit der Stadtbahn zum Hauptbahnhof fahren.

Und so saß am Ende Tatze am 26. September 2018 um kurz nach halb neun in seinem Zug nach Stuttgart. Zwar ohne Halt in Heidelberg (Bauarbeiten) aber immerhin pünktlich und ohne größere Probleme kam er am Ende planmäßig kurz vor zehn Uhr dann in Stuttgart an. Zur gleichen Zeit stand Beobachterin in Karlsruhe am Bahnhof und wartete auf ihren Zug. Sie hatte nicht ganz so viel Glück und konnte erst mit leichter Verspätung nach Stuttgart losfahren. Aber auch der Zug fuhr. - Landtag wir kommen.

Um 11 Uhr war dann auch Ruf des Eichelhähers am Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen. Der Tag im Landtag konnte starten. Zuerst hieß es aber noch Zeit überbrücken, da der Start dort erst in in eineinhalb Stunden erfolgen sollte. Somit war der nächste Halt erst einmal klar. Einmal Café auf der Königstraße und dreimal heiße Schokolade. Dazu gab es dann eine Runde Erinnerungen mit den Freizeitfotos auf Tatzes Laptop.

Jetzt war es endlich soweit. Auf zum Landtag. Am Schlossplatz dann die Entdeckung des historischen Teils des Cannstatter Wasens, den wir erstmal einfach nur durchquerten, bis wir schließlich am Landtag ankamen. Dort angekommen trafen wir zwar bereits einige weitere Teilnehmer, aber von der NAJU war noch niemand zu sehen. Dafür aber eine Gaderobe und ein Klo. Die Gaderobe nahm uns unsere Taschen und Rucksäcke ab und das Klo war auch noch sehr beliebt.

Die Interviewer überreichen ihr Werk dem politischen Besuch - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Stolz überreichten Ruf des Eichelhähers und Beobachterin im Landtag die fertige Rauchwolke Daniel Born und Sabine Wölfle - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Jetzt hieß es allerdings erst einmal wieder eine Runde warten. Zwar war der Beginn der Veranstaltung auf 12:30 Uhr geplant, aber die Sitzunug des Landtags hatte Zeitverzögerung. So musste der Start nach hinten rutschen und wir warten. In der Zwischenzeit waren allerdings auch die NAJU Geschäftsstelle zusammen mit Schöner Dachs angekommen. So hatten wir zumindest etwas Abwechslung und Ruf des Eichelhähers und Beobachterin sowieso diverse Eindrücke.

Nach einiger Zeit gab es zumindest etwas Besuch im Foyer. Die Sitzung dauerte zwar immer noch an, doch das ein oder andere Mitglied des Landtags nutzte ein fachpolitisches Thema um zumindest einmal kurz ins Foyer zu schauen. Mit dabei unter anderem unsere beiden Besucher Daniel Born und Sabine Wölfle. Wir nutzten die Gelegenheit und kamen mit beiden wieder ins Gespräch. Auch konnten die beiden Altindianer ihre Rauchwolke übergeben, die von beiden Politikern auf dem ersten Blick mit großem Erstaunen über des großen Umfangs entgegen genommen wurde.

Grupenfoto mit Staatssekretät Andre Baumann - Foto: NAJU BW Selbstverständlich ließ sich das Team der NAJU - mit Gästen der BUNDjugend - nicht nehmen ein Gruppenfoto mit Staatssekretär (und ehemaliger NABU-Vorsitzenden) Andre Baumann zu machen - Foto: NAJU BW

Einige Fotos später gab es wieder eine kleine Lücke zu überbrücken, da der Landtag noch immer tagte. Immerhin waren sie jetzt inzwischen am letzten Tagesordnungspunkt angekommen, so dass zumindest ein Ende zumindest in Sicht war. Wir nutzten die Gelegenheit und gingen einfach mal die Treppe auf die Arbeitsebene nach oben. Dort blieben wir an der Treppe stehen und beobachteten die Situation. Wir haben viel gesehen. Gespräche unterschiedlicher Art, die Sitzung des Landtags, bei der wir erst einmal rätselten wer denn jetzt eigentlich wo sitzt, und viele Menschen unterwegs von A nach B. Ruf des Eichelhähers hatte schließlich die Idee sich einen - vorhin schon entdeckten - Sitzplan zu holen und somit war am Ende auch die Frage wer eigentlich wo im Landtag sitzt schnell beantwortet.

Schließlich sahen wir im Plenum die Politiker ihre Taschen packen und langsam in Richtung Ausgang gehen. Für uns war das das Zeichen auch wieder die Treppe in das Foyer zu folgen. Dort war inzwischen Fototermin ein kleiner Fototermin vom Landesjugendring gewesen, den wir allerdings für diese Eindrücke sehr gerne verpasst hatten.

Es folgten jetzt noch zwei Reden - einmal Landtag, einmal Landesjugendring - die die Wichtigkeit und das Engagement noch einmal hervorhoben. Schließlich wurde das Buffet eröffnet. Beim gemeinsamen Mittagessen kamen wir schließlich noch mit Stefanie Seemann ins Gespräch, die sich einerseits für die Erlebnisse der Kinder interessierte auf der anderen Seite sich bei Tatze aber auch nach praktischen Erfahrungen in der Umsetzung des inzwischen seit über zehn Jahren geltenden Ehrenamtsgesetzes (unter anderem Sonderurlaub für Ehrenamtliche) erkundigte.

Platzhalter stammesinternes Bild - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Kaneonuskatev sagt: "Dieses Bild ist nur für Stammesmitglieder." - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Mehr und mehr lief jetzt die Veranstaltung auch sichtlich aus. Wir nutzen die Gelegenheit noch einmal um die Arbeitsebene noch einmal genauer zu besuchen. Jetzt konnten wir auch noch einmal einen genaueren Blick in das innere des Plenarsaals nehmen. Jetzt war es aber auch soweit. Die NAJU-Geschäftsstelle ging wieder nach eben dort und der Schöne Dachs machte sich auf den Weg nach Hause.

Ruf des Eichelhähers machte eine kleine Führung bis zum Schlossplatz und dann stand der historische Jahrmarkt noch ein wenig auf dem Programm. Bis um vier war noch etwas Zeit übrig. Da musste nämlich Ruf des Eichelhähers sich auf den Weg zu einem kleinen Besuch beim Medizinmann machen. Tatze und die Beobachterin hatten ebenfalls gute Zugverbindungen nach Hause, so das man das am Vormittag schon als Anpeilung vereinbart hatte.

Seiltanz auf dem Stuttgarter Schlossplatz - Foto: M. Bormuth Am Ende des Nachmittags machten Tatze, Beobachterin und Ruf des Eichelhähers noch einen Rundgang über das historische Volksfest auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Die Seiltanzshow faszinierte alle drei so, dass am Ende die Zeit fast schon vergessen war - Foto: M. Bormuth

Am Ende wurde es für die beiden Zugfahrer allerdings doch etwas später. Das lag jetzt allerdings einmal wirklich nicht an der Deutschen Bahn. Nein - die historische Seilaufführung in der Mitte des Schlossplatzes war dran Schuld. Beobachterin fuhr einfach mit dem nächsten Zug und Tatze, um nicht sinnlos auf seinen nächsten warten zu müssen, einfach über Umwege mit ihr. In Karlsruhe trennten sich dann die Wege der Beiden. Beobachterin fuhr mit dem Fahrrad nach Hause und Tatze mit dem ICE über Frankfurt wieder zurück nach Hause. Gleichzeitig mit seinem eigentlich nächsten Zug aus Stuttgart erreichte er dann auch wieder den Darmstädter Hauptbahnhof.

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