Tatze hat was vorbereitet

Altenehrung der OxMox-Indianer auf neuen Wegen

Da wir am Ende der Freizeit, zusammen mit den neuen 12jährigen, ein Drittel der Kinder altersbedingt verabschieden mussten, hatte Tatze im Verlauf der Freizeit bei einigen Programmpunkten schon das ein oder andere neue ausprobiert. Einiges klappte von Beginn an seht gut, einiges braucht auf jeden Fall noch etwas Überarbeitung. Das letzte "Neue" gab es dann schließlich bei der großen Verabschiedung der 12jährigen Wiederholerkinder und der schließlichen Übergabe der Fotoalben.

Abgänger erzählen ihre Lieblingsgeschichte - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

In einer Redestabrunde durften dann die großen OxMox-Kinder ihr beeindruckenstes Erlebnis der Freizeiten erzählen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Auf den bisherigen Freizeiten hielt Tatze an dieser Stelle immer eine kleine größere Rede und verabschiedete unsere Großen mit dem ein oder anderen wichtigen Erlebnis, das er so auf der Freizeit mit den Kindern erlebt oder das er gesehen hatte. So hatten es auch die Großen kennengelernt und der ein oder andere wartete eigentlich schon fast darauf. Doch dann hatte Tatze während der Siegerehrung der Olympiade eine Idee.

Er ging noch einmal schnell in Onkel Toms Hütte und holte sich viele leere Blätter Papier. Mit den zusammengefalteten Blättern schlich er schließlich wieder zum Kreis zurück. Dort angekommen, versteckte er die Blätter schließlich in der Tasche bei den Fotoalben. So ausgerüstet wartete er jetzt auf das Ende der Siegerehrung und dem gemeinsamen Singen mit den Großen zu Beginn der Altenehrung.

Schließlich war es soweit. Nach einem gemeinsamen Ink Pa Ta mit den 12jährigen (auch neu), holte Tatze aus seinem Beutel die Kiste mit den Fotoalben. Und noch eine Änderung. Normalerweise gibt Tatze die Fotos in zufälliger Reihenfolge aus. In diesem Jahr gab es dies nicht, da unsere beiden "Komplettfahrer" Listiger Fuchs und Beobachterin, die alle 5 möglichen Freizeitenjahre auf der OxMox verbracht haben, ihre Bilder erst am Ende bekommen sollten.

Schließlich ging es in Richtung Rede. "Ich hab da mal was vorbereitet", sagte Tatze noch als er schließlich die leeren Blätter ebenfalls noch aus der Tasche holte. Gespielt völlig überrascht, suchte er schließlich auf den Blättern die nicht vorhandene Rede. Und da er schon während der Freizeit beschlossen hatte bei der großen Anzahl (10) und der allgemeinen Erlebnisse mit den jeweiligen Kindern absolut nicht frei sprechen zu wollen, gab es gleich einmal den nächsten Testlauf auf der Freizeit. Tatze nahm noch einmal den Redestab in die Hand und erklärte noch eine besondere Redestabrunde zu machen. Eine Redestabrunde nur für die großen Wiederholerkinder, die gleich ein Album bekommen sollten. Sie sollten jetzt nämlich eine Geschichte aus ihren jeweiligen Freizeitenjahre erzählen, von der sie denken sie gleich als Foto zu bekommen oder die sie unbedingt den anderen Kindern noch erzählen möchten.

Während der Redestab jetzt durch den Kreis der Kinder ging, gab es die unterschiedlichsten Geschichten aus den letzten Jahren noch einmal zu hören. Am Ende kam der Redestab wieder bei Tatze an und dieser begann die Alben an die jeweiligen Kinder zu verteilen. Einige waren richtig gespannt und aufgeregt. Beobchterin am Ende etwas stinkig. Sie sollte mit dem Betrachten auf das Ende der Verteilung warten und hätte gerne schon vor der Übergabe an Listiger Luchs einmal reingeschaut.

Und während Tatze bei den eineiigen "Brillingen" nach der glücklichen Feststellung, wie man diese gut auf den Fotos auseinanderhalten kann, völlig richtig lag, gelang ihm dies bei den zweieiigen nicht. Bemidii beschwerte sich am Ende völlig zurecht, dass er auf vielen Fotos gar nicht drauf war, sondern Tatze ihn auf die Entfernung mit einer anderen Indianerin verwechselt hätte. Es war aber auch auf der Entfernung etwas schwieriger.

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