Wir haben kein Garn mehr

Wenn ein Workshop zu beliebt ist

Seit Kesheekoni 2015 das erste Mal mit auf die OxMox kam, ist sie fest mit einem Workshop verbunden. Sie ist die Fachfrau für Traumfänger aller Art. Und die sind bei Kindern und Teamern gleichermaßen doch beliebt. Irgendjemand wickelt oder knüpft eigentlich immer an irgendeinem herum.

Teamer macht einen Traumfänger - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

... und selbst Jormas nahm sich dieses Jahr Zeit sich an der Traumfängerherstellung mehr als nur zu versuchen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Jetzt ist die Materialplanung dafür doch schon eine Kunst. Wir brauchen Garn zum Wickeln und vor allem Garn zum Knüpfen. Wickelgarn hatten wir in diesem Jahr definitiv genug. Selbst dann noch als neben der ein oder andere an einem ganz großen Traumfänger begann zu arbeiten. Das Problem lag in diesem Jahr etwas tiefer - in der Mitte der Traumfänger.

Und obwohl wir eigentlich dachten genügend weißes Garn für die Mitte der Traumfänger eingepackt zu haben, gab es bereits in der ersten Hälfte der Freizeit zunehmend Schwund und schnell war auch abzusehen - das Garn wird definitiv nicht bis zum Ende reichen.

Wie gut, das Malila sich am Geburtstags ihres Freundes den Nachmittag und den Abend "Indianerfrei" nehmen konnte und kurzzeitig nach Hause fuhr. Schickten wir ihr doch noch am gleichen Nachmittag eine geschriebene Rauchwolke hinterher. Wir brauchen Garn für die Traumfänger. Bring doch bitte, wenn du morgen wieder kommst, uns neues Garn dafür mit.

Und das war am Ende des Tages auch bitter nötig. Denn noch bevor Malila mit dem neuen Garn wieder am Platz ankam, gab es bei dem ein oder anderen fertig gewickelten Traumfänger eine erzwungene Arbeitspause. Das benötigte Material - dünnes weißes Garn - für den Mittelteil war einfach nicht mehr in der benötigten Länge vorhanden.

So hieß es schließlich für alle Traumfängerinteressierten irgendwann - bitte auf den nächsten Tag und Malila warten. Die bringt neues Garn mit und dann kann es weitergehen.

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