Mit der BahnBonus-Freizeitwelt auf den Stuttgarter Fernsehturm

Wenn ein Teamerausflug plötzlich ganz billig wird

Im Rahmen des selbstgesuchten Abendprogrammes entschieden sich mehrere Teamer*innen der NAJU einen Ausflug auf die Aussichtsplattform des Stuttgarter Fernsehturmes zu machen. Vor Ort angekommen staunten sie ersteinmal. "BahnBonus-Freizeitwelt" - noch nie gehört ...

Stuttgart bei Nacht vom Fernsehturm betrachtet - Foto: M. Bormuth

Vom Stuttgarter Fernsehturm, dem Ziel unseres Ausflugs, hatten wir schließlich eine hervorragende Aussicht auf die hell erleuchtete Stadt und das weite Umland. - Foto: M. Bormuth

Zum Seminarteil des diesjährigen Freizeitenauftaktes trafen sich Poloma, Tatze und Schöner Dachs in der NAJU Geschäftsstelle in Stuttgart. Da Schöner Dachs in diesem Jahr aus privaten Gründen nicht zur Freizeit kommen kann, verabschiedete sie sich nach dem Seminarteil von den anderen beiden. Da die meisten anderen Freizeitenteamer erst am nächsten Tag zum Planungsteil dazukommen würden, blieben Tatze und Poloma zusammen mit jeweils einem Teammitglied der Bauernhof- und der Flussis bei der NAJU zur Übernachtung zurück.

Für die gemeinsame Abendgestaltung hatte Poloma den Vorschlag in den Raum geworfen doch zusammen zum Stuttgarter Fernsehturn fahren zu können. Die drei anderen waren trotz der hohen Kosten von 9 Euro damit einverstanden. Es schloss sich sogar noch eine Bundesfreiwillige der NAJU an. Sie kommt auch nicht aus Stuttgart und war ebenfalls noch nie oben.

Zu fünft ging es schließlich los. Zu Fuß in Richtung Schlossplatz. Die Stuttgarter S-Bahn hatte wegen Bauarbeiten wieder einmal Betriebseinschränkungen. Am Schlossplatz angekommen ging es schließlich mit der Stadtbahn hoch zur Ruhbank und dann weiter zum Fernsehturm. Dort angekommen stellten wir fest, ganz so teuer wird es nicht. Wir brauchten nur drei Vollspreise. Schüler und Freiwilligendienste bekommen einen ermäßigten Eintrittspreis. Das wir am Ende noch weniger zahlen wurden, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Angebot "Stuttgarter Fernsehturm" in der BahnBonus-Freizeitwelt - Homepage: Deutsche Bahn Nach der erfolgreichen Erkennung des QR-Codes gelangten wir auf diese Seite - Homepage: Deutsche Bahn

Im Verkaufsraum mit Kasse angekommen, entdeckten wir die an zwei Orten platzierten Hinweise, das es mit der BahnBonus-Freizeitwelt hier einen Gutschein geben würde. Das war für uns sehr interessant. Drei BahnCards hatten wir und obwohl wir von dieser Freizeitwelt bisher alle noch nie etwas gehört hatten - Gutschein klingt immer sehr interessant. Also Smartphone geholt und die QR-Code-Leser geöffnet.

Der Gutschein aus der Freizeitwelt der Bahn stellte sich als "Begleiperson frei" Gutschein heraus. Tatze und Poloma versuchten ihr Glück und hatten kurz darauf den Gutschein auf dem Bildschirm. Wir konnten nach der längeren Gutscheinaktion jetzt dann endlich auch einmal zur Kasse gehen. Tatze ging als erster zur Kasse und begrüßte die Kassiererin freundlich. "Wir sind dann soweit."

Es begann zur großen Freude der Kassiererin jetzt der Bezahlvorgang. Zur Freude auch deshalb, weil sie bisher mit den Gutscheinen der BahnBonus-Freizeitwelt sehr wenig zu tun hatte. Glücklicherweise war gerade auch noch eine Kollegin anwesend. Denn Poloma hatte während Tatze die ersten Eintrittskarten bezahlte noch eine Idee. Die Teamerin vom Bauernhof hatte neben der BahnCard auch noch den Schülerausweis dabei und konnte somit eine ermäßigte Karte kaufen. Vielleicht kann man die ermäßigte Karte ja auch mit dem Gutschein von BahnBonus kombinieren. Die Frage bei der Kassiererin führte zu keiner großen Lösung. Sie wusste es auswendig noch weniger.

Glücklicherweise gab es an der Kasse einen Ordner mit Unterlagen. Dort fand sich nach etwas blättern schließlich auch die Lösung. Der Gutschein aus der Freizeitwelt der Bahn und die ermäßigten Karten des Fernsehturms sind kombinierbar. Also erstmal wieder das Smartphone geholt und einen neuen Gutschein angefordert. Die Gutscheine sind auf die persönliche BahnCard-Nummer gekoppelt und somit konnte Poloma zwar als Begleitperson mitgehen - aber nicht mit dem Gutschein auf ihren Namen.

Stuttgarter Flughafen und umliegende Bereiche der Fildern bei Nacht - Foto: M. Bormuth Auf der Filderseite war der Flughafen mit seiner Beleuchtung sehr dominant. Wir konnten neben der Landebeleuchtung selbst auch noch ein Flugzeug landen sehen. - Foto: M. Bormuth

Nach guten zwanzig Minuten hatten wir es dann am Ende geschafft. Wir hatten unsere fünf Karten zusammen und konnten endlich mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform des Stuttgarter Fernsehturms fahren. Oben angekommen genossen wir die Aussicht auf den klaren Nachthimmel und das erleuchtete Stuttgart samt Umgebung. Jeder machte einige Fotos.

Mitten in unserer Aussichtsrunde meldete sich für später angekündigte sechste Übernachtungsgast mit der Frage wo wir denn wären. Ein weiterer Übernachtender Teamer stand nämlich vor der NAJU und kam nicht rein. Da wir von diesem Kollegen jedoch nichts wussten, hatten wir den Geschäftsstellenschlüssel mitgekommen. Jetzt entstand eine Telefonkette, an dessen Ende der gleiche Teamer wieder bei uns herauskam. Diesmal bei der Bundesfreiwilligen. Er dachte, diese könnte kurz aus der WG in der nähe der Geschäftsstelle mit ihrem Schlüssel kurz vorbei kommen und die Tür öffnen. Das sie diese Idee nicht umsetzen konnte war logisch - sie war ja mit uns auf dem Fernsehturm.

Wir hatten in der Zwischenzeit unseren Aussicht auf Stuttgart und Umgebung sehr genossen und machten uns kurze Zeit später schließlich auf den Weg zurück zur NAJU. Zu Fuß zur Haltestelle und dann mit der Stadtbahn zurück bis Rotebühlplatz. Theoretisch hätten wir jetzt noch eine Station mit der S-Bahn fahren können, aber die nächste würde erst in 15 Minuten kommen. Zu Fuß ging es wesentlich schneller. Unterwegs verabschiedete sich dann die Bundesfreiwillige noch bis zum nächsten Tag und ging nach Hause.

Schließlich kam mit uns auch der Schlüssel wieder an der Geschäftsstelle an und der mit Schlafsack vor der Geschäfsstelle wartende Teamer konnte endlich ins Warme. In der Küche wurde jetzt noch das späte Abendessen gekocht. Nach einer Spielerunde gingen wir schließlich schlafen.

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