Insektengeschichte(n)

Zeltlager mit Spinnen, das gibt es?

So ein Indianerlager findet in der Regel in der freien Natur statt. Das wusste eigentlich auch jeder vorher. Wenn jetzt aber jemand wie Steigender Adler eine kleine Aggression gegenüber Kleinsttieren wie z.B. Spinnen hat, kommt ein Zeltausflug dann auch gleich doppelt so gut.

Es kam am Ende wie es kommen musste:
Eines Tages suchte eine - im Teamerzelt wohnende - Spinne ein kleines Tagesquartier. Dieses fand sie auch direkt auf dem Schlafsack von Steigender Adler. Nach erfreuter Entdeckung der Spinne durch Adler zog diese zum Schlafen lieber ins VErsammlungszelt um. (Das war zumindest einmal größer und hatte ein spinnenabwehrendes Feuer.) Wenn sie nicht im Versammlungszelt lag, dann fand man in den übrigen Nächten Steifender Adler dann im freien auf der Wiese liegen.

Dass in der Wiese selbst sehr viele Feldmäuse wohnten, erzählte ihr dann sicherheitshalber dann doch lieber keiner.

Nochmal Insekten – diesmal fliegende.

Blickte man ins Küchenzelt, so stellte man sehr schnell die Zwiebeln fest, die hier griffbereit lagen. Wozu das ganze?
Je nach aktueller Wettersituation waren Wespen den Tag über Dauergast auf dem Lagerplatz. Der ein oder andere Stich blieb hierbei leider auch nicht aus. - Glücklicherweise gab es auch keine ernsthaften Folgen bei den nicht gerade seltenen Wespenstichen.

Große Tatze bekam von irgendjemandem in diesen Zusammenhang den Beinamen "Der mit der Wespe spricht" verpasst. Hatte er nicht nur auf der ganzen Freizeit keinen einzigen Stich zu verzeichnen sondern auch eine lustige Situation. Fast alle Wespen flogen bei ihm interessanterweise auf Aufforderung und leichter Handbewegung von ihm wieder weg. Manchmal klappte das sogar auch, wenn er dies bei anderen machte.

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