Lasst uns in der Wutach sitzen

Ein Badeausflug in der Mittagspause

Der Sommer 2004 zeigte was er konnte. Die Temperaturen stiegen und wir schwitzten. Was lag in einer Mittagspause naheliegender als sich schnell die Badeklamotten untendrunter anzuziehen und gemeinsam zur Wutach zu laufen. Dort sollte es sicherlich erfrischender als auf dem Lagerplatz sein. Einige Indianer nahmen es mit der Erfrischung allerdings mehr als wörtlich. Sie ließen sich bequem im sitzen erfrischen.

Teamer sitzt in der Wutach - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Jormas fand den Stein gut zum sitzen und machte es sich bequem. Dass er dabei in der Wutach saß, machte ihm überhaupt nichts aus. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Alles begann damit, dass Jormas in der Wutach einen Stein entdeckte und sich gemütlich darauf setzte. Das fand er nicht nur bequem und erfrischend, sondern vor allem auch recht praktisch. So konnte er gemütlich das Leben um sich herum erst einmal beobachten und wurde dabei sozusagen auch von Haus aus direkt gekühlt.

Während Jormas so in der Wutach saß, kamen einige Erwachsene und Kinder auf die Idee es ebenfalls einmal auszuprobieren. Während die meisten jedoch nach einer kurzen Sitzung in der Wutach von der kühlenden Aktion bereits genug hatten, gab es einige die doch durchaus auch gerne länger im Wasser saßen.

Leider ist uns der Name unseres absoluten Rekordhalters im Wutachsitzen entfallen, so dass wir seine Leistung nur noch am Rande erwähnen können. Bereits kurz nach Jormas Eröffnung der Wutachbank probierte er es selbst einmal aus. Und es gefiel ihm so gut, dass er über weite Strecken unseres Wutachaufenthaltes in der Wutach saß. Das kalte Wasser machte ihm wenig aus.

Am Ende mussten wir ihn fast aus dem Wasser heben, da er - selbst mit immer blauer werdender Lippe - absolut nicht seinen gemütlichen Platz in der Wutach aufgeben wollte. Letztlich kam er aber dann doch noch freiwillig aus dem Wasser.

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