Wo ist die Pause?

Wenn Kinder fliegend wechseln

Wer auch immer am Ende bei der NAJU auf die Idee gekommen ist, hatte am Ende eines nicht so ganz bedacht. Wenn einzelne Teamer beide geplanten Indianerfreizeiten teamen wollen, wann ist für diese die Durchschnaufpause? Und es gab einige Teamer die während der kompletten Zeit am Lagerplatz waren. Bei beiden Freizeiten jeweils genau die Hälfte.

Und so gab es für die "Dauerteamer" Jormas, Winjan, Hirschblut und Tatze am Ende der ersten Freizeit zu einem nicht so optimal zu planendem Tag. Die vier Teamer teilten sich dabei auch noch in zwei Gruppen auf. Hirschblut und Winjan waren die Platzteamer und Jormas und Tatze die Wanderteamer.

Zusammen mit dem noch einen Abend bleibendem Tatonka räumten die beiden schließlich noch den Platz auf, warteten auf die erwartete erste Essenslieferung für die zweite Freizeit und schauten was sonst noch auf dem Platz zu richten war. Am Ende des Vormittags fuhr Tatonka zusammen mit Hirschblut und dem Gepäck nach Döggingen. Dort sollten die Wanderer in der nächsten aus der Gauchachschlucht eintreffen. Allerdings nicht nur diese.

Am Bahnhof Döggingen galt es nach der Ankunft erst einmal Eltern sortieren. Wer möchte gleich sein Kind wieder von der Freizeit in Empfang nehmen, wer es zur zweiten Freizeit abgeben. Denn das war ebenfalls etwas, das am Ende nicht so ganz optimal geplant war. Es gab einen fliegenden Wechsel am Dögginger Bahnhof. Die 36 Kinder der ersten Freizeit wechselnden mit den 30 Kindern der zweiten Freizeit eigentlich fliegend. Die Zuggruppe der ersten Freizeit sollte genau zur gleichen Zeit nach Stuttgart losfahren, wenn die Zuggruppe der zweiten Freizeit aus Stuttgart schließlich in Döggingen ankam.

Und so gab es für die beiden Wanderteamer Jormas und Tatze einiges zu tun. Abgabe der ersten Kinder an die abholenden Eltern auf der einen Seite und zusammen mit ihren Mitwanderern die restlichen Kinder auf den Zug in Richtung Stuttgart. Gleichzeitig galt es bei Tatonka und den ankommenden Eltern noch die wichtigsten Informationen abzuholen, bevor dieser zusammen mit der wegen ihres Gipses von der Wanderung befreiten Pezuta mit dem Gepäckbus aufbrach.

Nach einer knappen halben Stunde Aufenthalt am Bahnhof in Döggingen, ging es schließlich für Jormas und Tatze weiter. Der Wandertag durch die Gauchachschlucht 2. Teil stand an. Und so ging es mit den aus Stuttgart angereisten Teamern zusammen mit den 29 wandernden neuen Kindern wieder durch Döggingen. Beide freuten sich an diesem Tag unheimlich auf die Wanderpause an der Burgmühle. Aber so richtig fanden sie auch dort keine Pause.

Da es auf dem Platz ähnlich aussah und auch dort die Pause nicht so ganz gefunden werden konnte, gaben die entsprechenden Doppelteamer nach der Freizeit eine entsprechende Rückmeldung an die NAJU. An- und Abreisetag sollten sich bei weiteren Dopplungen nicht mehr überlappen. Und so gab es in der Ursprungsplanung für 2005 dann auch zwei Indianerfreizeiten, die sich allerdings nicht mehr überschneiden sollten. In der Endplanung gab es dann zwar wieder nur eine Freizeit, aber als dann in den Jahren 2007 und 2008 die damalige Elemente-Freizeit sich den Lagerplatz mit uns teilte, gab es hier ebenfalls keinen zeitgleichen "Stressübergang" sondern eine gemütliche Übergabe zwischen Abbauteam Indianer und Aufbauteam Elemente.

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