Wir klettern mit Seile über den Fluss

Ein Wutachabenteuer

Beim improvisierten Abschiedsfest 2007 erzählte eine kleine Gruppe von Abenteuren ihre Erlebnisse beim Klettern über die Wutach hinweg. Eigentlich war dies von Tatonka und Wilde Eiche als Teil einer großen Schnitzeljagd geplant worden, die letztlich dem Wetter und dem Platzzustand zum Opfer fiel.

Seile über der Wutach - Foto: NAJU BW

Mit dieser Seilkonstruktion sollte schließlich die Wutach überquert werden - Foto: NAJU BW

Nach der Aufnahme der Gruppenbilder auf dem Heuboden, gab es zwei Angebote. Die einen konnten sich in ihre Schlafsäcke packen oder einfach in der Scheune im Heu bleiben. Für die Anderen gab es das Angebot unten an der Wutach nicht zu baden, sondern zu einer kleinen Mutprobe. Nämlich die Wutach zu überqueren.

Ca. 15 Kinder und 3 Teamer sind los marschiert. Vorbei am Lager um sich dann in zwei Gruppen aufgeteilt ca. 150 Meter oberhalb der Badestelle wieder an der Wutach zu treffen.

Und dort haben wir uns dann aufgestellt. Und dann sind wir einer nach dem anderen mit so einem Sicherheitsgurt mit zwei Seilen über die Wutach gegangen, Was aber sehr wackelig war, vor allem in der Mitte, aber auch sehr spannend. Und das hat halt viel gewackelt wenn man in der Mitte war. Und ich war ziemlich froh, als ich dann drüben war.

Ich bin mal fast runter gefallen. Dann haben sich die Seile verstellt und ich bin fast nicht mehr hochgekommen. Und was ich ganz komisch fand. Das ungefähr ab der Hälfte es so ausgesehen hat, dass sich das Seil ganz schnell bewegt irgendwie.

Bei mir fand ich das schon alles richtig spannend vom zusehen. Aber ich fand es irgendwie blöd, das mein Seidentuch da rein geflogen ist. Aber ich habe dann auch noch eine Art halben Salto gemacht und saß dann erst mal auf dem unteren Seil drauf und musste wieder hochsteigen.

Also ich habe auch am Anfang Probleme mit dem Seil gehabt und habe auch einen halben Salto gemacht. Bin aber nicht ins Wasser gefallen und naja, es war wackelig und es war spannend, weil die Wutach eigentlich recht reißend war und da unten das braune aufgewühlte Wasser floss.

Es sah auch witzig aus, wo bei der Hellen Sonne das Kopftuch weg geflogen ist. Und es war sehr spannend, wenn man als erster drüber läuft und über der Hälfte dann ein wenig Angst bekommt das man runter fliegt. Und drüben wo wir dann hoch gelaufen sind, war es schön.

Bei mir war es auch spannend. Und wo wir alle drüben waren, sind wir heim gelaufen und haben dann die Wutach gesehen. Und wir waren froh, dass alles hinter uns war.

Wo wir gegangen sind, war da ein ganz steiler Berg mit viel Matsch. Den mussten wir hoch klettern in Richtung Wald. Das war sehr schwer und ein paar sind auch ausgerutscht.

Ich hatte Schwierigkeiten da hochzukommen. Aus dem Wald sind wir dann auf einen Weg gelaufen. Dann kamen wir zu einer Straße, die uns dann wieder hierher geführt hat.

(Erzählung der Abenteurer beim Erzählkreis des Pow Wows – aus Rauchwolke 2007)

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