Doppelter Krankenhausbesuch

Kaum wieder da und schon wieder weg

Auch 2009 blieben uns die Ärzte nicht erspart. Und weil der Tag für Tatonka gleich so richti gut lief, kam er nach dem Badeausflug an die Wutach aus dem Krankenhaus in Donaueschingen nicht mehr raus. Nicht das er dort jetzt selbst der Patient gewesen wäre. Wir spielten "Krankenhaus-Staffel".

Wir waren am Samstag an der Wutach. Dort bin ich (Kitzelnder Sonnenstrahl) vom Baden zurückgekommen und auf einem Baumstamm ausgerutscht. Dabei habe ich Steine direkt unter den Zehnagel bekommen.

Dann wurde ich von Tanzender Wolke abgeholt. Tatonka, Tanzende Wolke und ich sind ins Krankenhaus gefahren. Wir hatten schon versucht ein paar Steine herauszubekommen. Ein paar hatten wir auch geschafft.
Als wir da waren, musste ich erst mal meinen Fuß in ein desinfiziertes Wasser tauchen. Danach kam der Arzt und hat gesagt das das nicht so gut wäre wenn man die restlichen Steine herausholen würde. Sonst könnte man die Blutadern aufschneiden. Deshalb habe ich nur einen Verband an den Fuß bekommen.

Dann sind wir wieder zurück ins Lager gefahren und ich habe bemerkt, dass mir der Fuß beim Laufen sehr weh tat.

Am Lager angekommen durfte Tatonka nach einem Autowechsel gleich wieder zurück zum Krankenhaus
fahren, da Große Tatze auf dem Rückweg vom Baden sich einen stark geschwollenen Fuß geholt hatte.
Jetzt wird euch Tatze über seinen Krankenhausbesuch erzählen.

Durch die Botanik etwas beschädigt kam die Tatze mit stark geschwollenem Fuß am Lagerplatz an. Zur ersten Linderung, gab es dann erstmal ein Fußbad. Dies half gegen die Schwellung, aber nicht ganz.
So ging es direkt nach der Rückkehr der ersten Krankenhausfahrer und kurzem Fahrzeugwechsel direkt
zurück in Richtung Donaueschingen und wieder zum dortigen Krankenhaus – Wochenende halt.

Dort begab sich Tatze in die Hände des Weißen Mannes im Kittel. Zunächst befragt und ausgehorcht ging es dann zur Pflege. Dankenswerterweise waren wir genau zum Schichtwechsel dort.

War Arzt A noch der Meinung, dass es besser wäre Tatze eine Nacht zu behalten, war sein Kollege von  der Nachtschicht der Meinung das ganze auch ambulant lösen zu können. Mit allen Hilfsmitteln
ausgestattet durfte Tatonka am Ende Tatze dann doch wieder mit zum Lager nehmen.

Erfolgreich angekommen erzählte Tatze in der Großen Runde seine Geschichte. Ein paar Lieder später verabschiedete er sich dann bis zum nächsten Morgen und schonte sich.

Frisch regeneriert und auskuriert ging es einen Tag später noch schonend aber vollständig fit weiter wie sonst auch.

Kitzelnder Sonnenstrahl + Große Tatze (Rauchwolke 2009)

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Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

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