Wo sind die silbernen Kisten

Die große Packpanne 2009

Tatze und Tatonka trafen sich mit der NAJU Geschäftsstelle um gemeinsam den Bus zu packen. Punkt für Punkt konnte dabei auf der Liste abgehakt werden. Wer allerdings am Ende den Fehler genau gemacht hat lässt sich nicht mehr sagen. Es wahr wahrscheinlich eine Gemeinschaftsproduktion aller Buspacker, da jeder wohl dachte sie wären schon drinnen. Als Tatonka später am Tag schließlich am Lagerplatz ankam und das Aufbauteam begann das Lager aufzubauen und einzurichten fiel der große Fehler sehr schnell auf.

gefundene Frühstückskiste - Foto: NAJU BW / H. Rendich

Für die Lagerung unserer Lebensmittel auf dem Lagerplatz sind die silbernen Kisten elementar und wichtig. Wir brauchten sie unbedingt. - Foto: NAJU BW / H. Rendich

Unserem Küchenzelt fehlte das wichtigste Utensil! Wir hatten unsere Kisten für das Lagern der Lebensmittel in Stuttgart vergessen. Dem Aufbauteam blieb nichts anderes übrig als direkt zum einen Tatze und zum anderen die NAJU Geschäftsstelle anzurufen. Die Kisten sind für uns so wichtig, das sie auf jeden Fall am nächsten Tag noch mit dem Zug nach Döggingen mit mussten.

In der Geschäftsstelle war große Begeisterung an diesem Freitag morgen zum Hauptbahnhof zu müssen. Bedeutete das doch einen früheren Dienstbeginn mit einer kleinen Schleppeinlage. Mit großem Dank nahmen die Zugteamer am Bahnhof die Kisten entgegen. So kamen wir in den Genuss von eigentlich nicht geplantem, aber am Ende vorhandenen Übergepäck für unseren schnellen Umstieg in Tuttlingen.

Im Vergleich zu allen Jahren war der Umstieg zwei Stunden später allerdings etwas einfacher. Dies lag an einer schließlich beim Betrachten der Kisten in Stuttgart aufgekommenen Idee. Warum die Kisten leer mitnehmen. Wir können sie doch füllen. Und wie wir sie füllten.

Jeder Teamer, jeder Erwachsene und jedes Kind schaute bei jedem Gepäckstück darauf ob Isomatte und Schlafsack gut am Rucksack befestigt sind. Waren sie es nicht oder gleich als Zusatzgepäck gepackt, ging die Silberkiste auf und es wurde gut verstaut gleich eingepackt.

Beim Richten und Organisieren zwischen Spaichingen und Tuttlingen hatten die Zugfahrer daher in diesem Jahr den Vorteil nicht auf lose Isomatten, Schlafsäcke und evtl. andere Kleinigkeiten achten zu müssen. Diese waren in den Silberkisten sehr gut verpackt. Da die Kisten mit diesem Gepäck auch nicht so schwer waren, gab es bei der großen und schnellen Gepäckschlange auf dem Bahnsteig in diesem Jahr auch die Situation, das jeder Indianer mithelfen konnte. Die großen Kinder und die Teamer schleppten die großen Rucksäcke, Koffer und Taschen. Die anderen Kinder trugen zu zweit eine Silberkiste über den Bahnsteig, die dort vom Gepäckteamer Donautalbahn entgegen genommen und im Zug verladen wurde.

Beim Ausladen in Döggingen gab es wieder die Erleichterung nicht nach großem evtl. Noch fehlendem Kleingepäck schauen zu müssen. Einfach die silbernen Kisten aus dem Zug ausladen. Im Gegensatz zu den Rucksäcken sollten diese jedoch noch nicht in den Transportbus geladen werden. Die Küche brauchte sie nämlich immer noch so dringend, das die Kisten in Döggingen als letztes eingeladen werden sollten. So konnte das Aufbauteam sie nach der Ankunft am Platz als erstes aus dem Bus ausladen.

Nach dem Ausräumen des von den Zugfahrern in den Kisten gelagertem Kleingepäck konnten auch endlich die restlichen Lebensmittel gut sortiert in die jeweiligen Kisten geräumt werden. Als die Kinder mit den Wanderteamern am Ende der Gauchachschlucht auf dem Lagerplatz am Bruderhof ankamen, war von der Aufbaupanne des Jahres 2009 nichts mehr zu erkennen.

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