Das "Boot" im Teamerzelt

Das Teamerzelt ist abgesoffen

Es wurde mal wieder etwas feucht. Gut Regen ist für uns jetzt nichts unnormales mehr, doch innerhalb der Zelte doch etwas ärgerlich. Da es glücklicherweise nur das Teamerzelt traf, konnten wir das Problem recht schnell selbst lösen. Wir zogen zum Teil großflächig um.

Das Boot im Teamerzelt 2010 - Foto: NAJU BW / T. Reischmann

Nach einem Wasserschaden im Teamerzelt zogen fast alle Teamer aus dem Teamerzelt aus. Die verbliebenen bauten sich ein Zelt im Zelt. - Foto: NAJU BW / T. Reischmann

Toopi, Yanasa und Wapiti bauten kurzerhand mit Planen und Tarps ein kleines Zelt im Teamerzelt. Dieses wurde von ihnen "Boot" getauft. Das Boot wurde Heimat der drei. Aber auch Winjan und Poloma konnten so im Zelt bleiben. Mehr Platz blieb jedoch nicht.

Tatonka, Chichilbaye und Calfuray waren selbst nicht groß betroffen. Sie hatten sich durch den Platzmangel im Teamerzelt sowieso schon Plätze im Versammlungszelt bzw. bei ihren Kindern gesucht.

Jormas zog in Winjans Pferdeanhänger um. Dort war es trocken und gemütlich. Gebraucht wurde er sowieso erst wieder beim Abbau und der Heimfahrt.

Die Geschwister Taborri und Tatze machten es auch kurz und schmerzlos. Zwar etwas hart liegend, aber dafür auch völlig trocken, zogen sie in unseren Begleitbus ein.

Das Versammlungszelt diente darüber hinaus allen Teamern weiterhin als zusätzliches Ausweichquartier. Als erstes nutzte Chichilbaye in der Nacht nach dem Pizza backen das Versammlungszelt. Mit seinen Wiesenschläfern wurde er nämlich genauso wie Tatze in den frühen Morgenstunden vom Regen überrascht.

Tatze, der seinen Rücken auch etwas schonen wollte, und Calfuray bekamen bereits in der nächsten Nacht erneut Besuch. Viel von Sonne und Regen der vom Himmel fällt hatten im Mädchenzelt ein kleines Problem mit ihrem Schlafplatz am Zelteingang. Dort hatte sich nämlich eine Pfütze gebildet. Da die beiden dort verständlicherweise nicht mehr schlafen wollten, war im Versammlungszelt Platz für sie da.

Große Tatze hatte in dieser Nacht aber leichte Probleme mit Viel von Sonne. Sie hatte sich nämlich direkt neben seine Isomatte gelegt. In der Nacht drehte sie sich immer wieder mit ihren Füßen auf Tatzes Kopf. Da beide durch die Pfützensituation auch weiterhin im Versammlungszelt schlafen sollten, bestand Tatze auf einen kleinen Umzug von Viel von Sonne.

Ab der nächsten Nacht schliefen beide etwas weiter auseinander und trafen sich somit nicht mehr unfreiwillig.

Mehr matschiger Lagerplatz

 

Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

OxMox-Freizeit

Unsere Freizeit findet in der Nähe von St. Roman im Schwarzwald statt.
Über 9 Tage erleben wir mit unseren 8 bis 12jährigen Teilnehmer*innen vielfältige Erlebnisse rund um das Thema Indianer.

jetzt informieren