Graskampf mit Gips

Schlacht geschlagen - Knochen gebrochen

Der wahrscheinlich größte Unglücksrabe der Freizeit 2010 war wahrscheinlich Stein der Ahnen. Er brach sich nämlich blöderweise während der Freizeit seinen Arm. Mit dem unvermeidlichen Gips ging es während der Freizeit dann langsamer und langsamer und alles was er noch machen konnte auch nur noch halb so gut.

Indianerhandpuppe wird von Gipsarm gehalten - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Das halte von Kaneonuskatev ging auch mit Gipsarm noch gut. Auf einige andere Dinge musste Stein der Ahnen in diesem Jahr leider verzichten - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Nein, sein Indianername stammt nicht von seinem kleinen Unfall. Steine waren nämlich an seinem Unfall überhaupt nicht beteiligt. Es begann allerdings auch eigentlich ziemlich harmlos. Zusammen mit einigen Jungen machte Stein der Ahnen in der Freizeit etwas Spaß und Quatsch. Sie lieferten sich eine kleine Grasschlacht und bewarfen sich dabei gegenseitig mit Grashalmen.

Während dieses kleinen Graskampfes rannten die Jungs auch ein wenig über die Wiese. Als Stein der Ahnen dabei auf der Wiese über irgendetwas stolperte, nahm das Drama seinen Lauf. Während er aus dem Stand in Richtung Wiese fiel, war er dabei scheinbar noch vollkommen in den Gedanken seine Munition für die Grasschlacht nicht zu verlieren, das er dabei nicht versuchte seinen Sturz auf den Boden irgendwie noch abzufedern. Das wäre allerdings aus heutiger Sicht dringend notwendig gewesen, endete der Sturz doch ziemlich unsanft und dabei mit seinem Arm noch nicht einmal auf dem Boden.

So wurde aus dem kleinen spaßigen Graskampf der Jungen ein etwas ungleicher anderer Streit. Die Teilnehmer daran waren der rechte Arm von Stein der Ahnen und einer der Heringe eines Schlaftipis. Zu seinem Unglück gewann leider der Hering den Kampf erfolgreich. Der Knochen konnte dem plötzlich aufgetretenen Druck nicht standhalten und brach. Ironischerweise hielt Stein der Ahnen seine Grasmunition aus dem Spiel mit den Anderen noch immer vollständig und ohne Verlust in der Hand.

Für alle kämpfenden Jungs war der Spaß in diesem Augenblick vorbei. Eine Vorhut rannte zu den Teamern und schon kurz danach saß Stein der Ahnen zusammen mit Winjan im Auto und fuhr in Richtung Donaueschingen. Einmal Röntgen und größere Verarztung abholen.

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