Handlicher Indianer angekommen

Wir haben jetzt eine Handpuppe

Als Erzieher gibt es für Tatze zu Beginn jedes Jahres eigentlich immer einen Pflichttermin. Die Didacta - die Messe für Erzieher, Lehrer und alle anderen Bildungsbereiche - rief dieses Jahr in Köln die Besucher von Nah und Fern zu sich. Und so fuhr Tatze eines morgens mit dem ICE direkt von zu Hause nach Köln.

Junge mit Indianerpuppe - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Tatze fand auf der Didacta unseren Kaneonuskatev. Die Kinder waren begeistert - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Neben vielen Anderen spannenden Entdeckungen und auch dem ein oder anderen Einkauf, gab es da noch etwas besonderes. In seinem aktuellen Kindergarten sehr lieb gewonnen, hatte sich Tatze eine eigene Handpuppe zugelegt. Und Tatze wäre nicht Tatze, wenn es nicht irgendwas auch mit OxMox zu tun gehabt hätte. So zog schließlich Kaneonuskatev bei Tatze zu Hause ein und wurde selbstverständlich neues Stammesmitglied.

Im Vorfeld der Freizeit von den anderen Teamern sehr stark bezweifelt und auch ein wenig für verrückt erklärt, brachte Tatze den kleinen Indianer schließlich mit zur Zugabfahrt nach Stuttgart. Dort und später noch einmal in Horb war Kaneonuskatev das perfekte Zeichen um den Kindern und deren Eltern den Treffpunkt am Bahnsteig zu zeigen. Auch einige Kinder hatten sehr schnell ihren Gefallen an ihm gefunden.

Nach der Ankunft in Döggingen von Tatze noch in den Transportbus gesetzt, geriet die Handpuppe Kaneonuskatev schließlich bis zum Badetag im Hüfinger Aquari etwas in Vergessenheit. Beim Einsteigen auf der Rückfahrt fing Tatze schließlich aus lauter Spaß an Kaneonuskatev zu spielen und sich mit den Anderen zu unterhalten. Zurück am Lagerplatz musste er dann schließlich auch nicht mehr im Transportbus schlafen sondern durfte ins Küchenzelt einziehen. Dort bekam er den Ehrenplatz - gleich direkt neben dem Verbandskasten. Von diesem Zeitpunkt an war er immer wieder mal im Einsatz.

Wie sehr die anderen Teamer in ihrer Einschätzung in Bezug auf Kaneonuskatev und unsere 8 bis 12jährigen Kinder falsch lagen, zeigte sich spätestens bei Chichilbayes Anschleichspielen im Wald. Nur kurz musste Kaneonuskatev sich als Schleichbeute klauen lassen. Stein der Ahnen nahm im recht schnell direkt in das Spiel mit auf. Auch Schmetterling der auf der Blume sitzt und Blume die dem Wind trotzt waren begeistert.

Auf der Rückfahrt nach Stuttgart war es selbstverständlich, das unser kleiner Kaneonuskatev bei den Kindern mitfahren durfte. Und so ging das Spiel mit der Puppe noch bis zum Endbahnhof weiter. Während der Fahrt wurde er natürlich auch bei der Gummibärchenverteilung mit berücksichtigt. Leider bekam er aus irgendwelchen Gründen leider nur rote Gummibärchen, die an auf seiner ebenfalls roten Zunge im roten Mund natürlich nicht so gut sieht, ab.

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