Hilfe! - Es schüttelt wieder

Von Schütteltaschenlampen und deren Folgen

Der Gassenhauer des Jahres 2003 war wieder da. Dank Steigender Adler hatte damals das Schüttellied Freizeitgeschichte geschrieben. Nachdem wir den Schüttelsong 2004 bis 2009 erfolgreich in der Erde belassen konnten, grub Jormas ihn in aus aktuellem Anlass wieder aus. - Nach der 2010er Freizeit sollten wir ihn allerdings nie mehr so richtig beerdigen können.

Wir hatten neue Taschenlampen bekommen. Um großflächig Batterien zu sparen, entschied man sich in der NAJU-Geschäftsstelle für handliche gelbe Schüttellampen. Diese musste man einige Zeit vor der Nutzung mit einem ausdauernden Schütteln aufladen. Jormas war sichtlich begeistert. Bereits am ersten Abend sprach er Tatze auf dieses tolle Jahr an – und der Schüttelsong hielt wieder Einzug in unser Lager. Jormas lud nämlich seine Taschenlampe an diesem Tag mit einem kleinen Liedchen auf. Einige Kinder hatten dies mitbekommen und fingen an mitzumachen.

Wie gut hatten es da Tatze und Calfuray. Sie hatten ihre Lampe in ihren elektronischen Rauchwolken eingebaut. Doch dies half nur nachts. Gegen die weitere Verbreitung des Schüttelliedes waren auch sie machtlos. Einige Kinder hatten Spaß daran gefunden und sangen es in allen möglichen Situationen.

Übertroffen wurde der Nervfaktor des Schüttel-Songs nur noch durch den zweiten Gassenhauer der Saison: Limos im Regal. - Wer auch immer dies jetzt genau mitgebracht hatte.
Text?: X Limos sind da. Sie stehen im Regal. Nimm eine raus, trink sie schnell aus, X-1 sind noch da.

In der Regel fing man dann auch gleich mit größeren Zahlen an. So fünfzig bis zweihundert Limos waren angesagt. Und bis die dann alle ausgetrunken waren dauerte es und dauerte es und dauerte es und dauerte es und dauerte es ...

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Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

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