Plitsch, Platsch, Schwimmbad

Ein Tag im Aquari Hüfingen

Erstmalig legte der Stamm 2010 aus witterungstechnischen Gründen einen Schwimmbadtag in Hüfingen ein. Von vorneherein nicht als Dauerzustand angedacht, gab es trotzdem einen schönen Tag im Aquari Hüfingen. Die Lagerzeitung berichtet.

Teamerin mit Mädchen im Wasser - Foto: NAJU BW / M Bormuth

Taborri war über weite Strecken im von allen gemeinschaftlich "Waschmaschine" genannten Becken anzutreffen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Am Donnerstag gingen wir ins Schwimmbad. Auf dem Hinweg gab es die ersten Probleme. Der Weg zum Kiosk runter war zu matschig und rutschig. Daher mussten wir zuerst zum Kiosk laufen. Tatonka fuhr mit dem Bus vom Lager den Berg herunter. Wir versuchten alle gleichzeitig in den roten Bus einzusteigen, aber wir passten nicht alle hinein. Nachdem wir uns geeinigt hatten, konnte die erste Gruppe zum Schwimmbad losfahren. Die anderen Kinder warteten auf den Bänken des Kiosks auf ihre Fahrt zum Schwimmbad.

Zunächst sangen sie ein Sonnenlied. Irgendwann kam Ruft seinen Stein auf die Idee bei jedem Auto das kommt das Schüttellied zu singen. Allerdings bogen dann alle Autos die von vorne kamen nach rechts ab. Nach einiger Zeit kam der Bus dann wieder um die nächsten Kinder abzuholen. Ich bin mit der zweiten Gruppe gefahren.

Im Schwimmbad angekommen hieß es dann erst einmal anstehen. Jormas versuchte uns zu veräppeln, dass wir nicht ins Schwimmbad dürften, weil wir zu dreckig wären. Aber wir durften natürlich rein. Wir gingen in die Umkleiden. Danach gingen wir uns Schließfächer aussuchen. Nachdem wir unsere Sachen alle verstaut hatten, hieß es erst einmal duschen. Denn so wie wir aussahen mit dem ganzen Dreck, konnten wir natürlich nicht in die Becken. Zum Glück ging das Duschen recht schnell, obwohl zumindest die Teamerinnen sehr darauf achteten, dass wir uns auch hinter den Ohren und die Füße wuschen. Eigentlich wollten wir alle doch nur ins Wasser.

Dauerrutschen im Schwimmbad - Foto: NAJU BW / M. Bormuth ... als Spitzenwert wurde 35 mal ermittelt, was aufgrund der Länge des Tages als noch wesentlich höher einzuschätzen ist. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Als wir die Badehalle betraten, stürmten die meisten Kinder und Teamer auf die Rutsche zu.

Ein Kind ist nach eigenen Angaben sogar 35 mal gerutscht. Auch der Strudel kam super an. Dort hängten sich viele ran an die Teamer Jormas, Wapiti und Tatonka dran. Auch eine Wasserschlacht gab es dort. Das Warmwasserbecken draußen war trotz schlechtem Wetter gut besucht.

Neben unserer Gruppe gab es im Schwimmbad ebenfalls eine Pfadfindergruppe, die es wie uns, wegen des schlechten Wetters ins Schwimmbad verschlagen hatte. Mit einer ihrer Betreuerinnen unterhielten sich ein paar unserer Teamer.

Um etwa 12:30 Uhr gab es einen Mittagssnack, den die Teamer zuvor noch im Zeltlager vorbereitet hatten. Es gab Käsebrote mit und ohne Butter und auch nur Butterbrote zum Essen. Dazu wurde verschiedenes Gemüse gereicht. Auch Äpfel und Bananen gab es.

Nachdem alle gegessen hatten, konnten wir wieder ins Wasser und natürlich waren wir dort auch ganz schnell. Ein paar Teamer haben jedoch erst einmal ein wenig Zeit auf den Liegen verbracht, die so bequem waren, dass einige Teamer sogar eingedöst sind.

Man merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verstrich, darum waren einige Kinder überrascht, als mehrere Teamer uns fragten, ob wir gehen wollten.

Ab ca. 16:20 Uhr saßen die ersten Kinder und Teamer im Bus, um zurück  zum Lager zu fahren. Die restlichen folgten diesen einige Zeit später. Der ganze Tag hat uns sehr gefallen.

(Blume die dem Wind trotzt – Rauchwolke 2010)

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