Warten? Warten!

Wenn es im Krankenhaus Donaueschingen mal wieder länger dauert

Eine Fahrt in das Krankenhaus von Donaueschingen kann manchmal durchaus etwas länger dauern, was dieser Erlebnisbericht unserer Lagerzeitung 2010 erzählt.

Zusammen mit Winjan fuhren Stein der Ahnen und Blume die dem Wind trotzt ins Krankenhaus. Stein der Ahnen war am Vortag über einen Hering gestolpert und mit dem Handgelenk auf den Nächsten gefallen. Blume die dem Wind trotzt wurde in der Nacht von einem Insekt gestochen und nun war ihr Finger dick. Auf dem Weg ins Krankenhaus fuhren sie beim Biobauern vorbei, der ihnen Äpfel und Aprikosen gab. Danach ging die Fahrt weiter. Insgesamt fuhren sie eine dreiviertel Stunde zum Krankenhaus.

Beim Krankenhaus angekommen, fuhren sie erst den Weg direkt zum Krankenhaus hoch, wo sie allerdings keinen Parkplatz fanden. Also ging es wieder herunter. Dort fanden sie dann endlich einen Parkplatz. Dann gingen sie hoch zum Krankenhaus. Sie gingen zur Rezeption, die direkt hinter der Eingangstür war. Von dort gingen sie in den ersten Stock zur Anmeldung der Orthopädie. Da Stein der Ahnen keine Versicherungskarte dabei hatte, war die Anmeldung eine ziemliche wurschtelei. Sie durften sich an einen kleinen Tisch setzen. Auf dem Tisch lagen einige Zeitschriften. Allerdings war leider keine Kinderzeitschrift dabei. Als ihnen nach einer halben Stunde langweilig wurde, begannen sie sich die Witze aus den Zeitungen vorzulesen. Als sie damit fertig waren, waren sie schon zwei Stunden im Krankenhaus.

Winjan fragte an der Anmeldung, wie lange sie noch warten müssen. Die Frau sagte es wären noch zwei Leute vor ihnen. Also setzte sie sich wieder hin. Nach einer weiteren Stunde entdeckte Winjan einen spannenden Bericht. Eine halbe Stunde danach war sie fertig und Blume die dem Wind trotzt nahm sich die Zeitung und las den Artikel auch. Eine viertel Stunde später war auch sie mit dem Bericht fertig. Sie warteten noch eine viertel Stunde bis sie endlich aufgerufen wurden.

Sie mussten in die Kabine 3. In der Kabine mussten sie wieder 10 Minuten warten bis der Arzt kam. Stein der Ahnen und Winjan wurden zum Röntgen geschickt. Der Arzt sagte auch, dass sie danach wiederkommen sollten. Also setzten sie sich wieder in den Warteraum. Nach fünf Minuten wurde Stein der Ahnen aufgerufen und weitere fünf Minuten später auch Winjan. Als beide wieder kamen, gingen sie zurück vor die Kabinen. Nach 10 Minuten wurden sie so langsam unruhig. Fünf Minuten später wurden sie aufgerufen. Der Arzt schaute sich die Röntgenbilder an. Bei Stein der Ahnen zeigte der Arzt ihm die Bilder und erklärte ihm, dass der Arm halb durchgebrochen war. Das war für Stein der Ahnen ein ziemlicher Schock. Bei Winjan war nichts gebrochen. Winjan bekam einen Verband um den Zeh. Winjan ging mit Stein der Ahnen in den gegenüberliegenden Raum um den Arm einzugipsen. Blume die dem Wind trotzt bekam eine Salbe auf den Finger und einen Verband, damit die Salbe richtig einzog. Dann ging auch sie in den anderen Raum. In der Zwischenzeit hatte Stein der Ahnen sich eine Farbe für den Gips ausgesucht. Jetzt bekam er erst einen weißen Gips und danach den blauen obendrauf. Auf dem Rückweg kaufte Winjan auch noch Ananas.
Ziemlich hungrig kamen wir am Ende wieder bei unseren Tipis an.

(Blume die dem Wind trotzt – Rauchwolke 2010)

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