Was ist nur mit dem Leder los?

Wenn die Schnüre auch mitspielen wollen

Für die Durchführung des Lederworkshops benötigt man Leder. Das ist nicht verwunderlich und gehört zur Sache dazu. An einem Tag der Freizeit hatte Calfuray vor genau diesen Workshop für die Kinder aufzubauen. Allerdings endete diese eigentlich kleine Aktion in einer größeren.

Ein kleines Lederproblem - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Ein anderes Problem hatte Calfuray zu lösen. Beim heraus suchen eines Stückes Leders für ihr Namensschild, hatte sie auf einmal unter lachen aller Anwesenden den halben Sack an einer langen Kette in der Hand. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Aus Platzgründen wurde das Leder auch in diesem Jahr wieder in großen Säcken gelagert. Für den Workshop wurde es dann aus diesem heraus geholt und am Ende auch wieder in diesen eingeräumt. Genau dabei schien aber jemand beim Aufräumen einen kleinen Fehler gemacht zu haben.

Eigentlich wollte Calfuray an diesem Tag aus dem einen Ledersack sich erstmal auch nur ein kleines Stück Leder für ihr eigenes Namensschild herausholen. Sie griff sich das gewünschte Lederstück und zog daran. Das Problem: sie hatte am Ende nicht nur ein Lederstück in der Hand.

Beim letzten Einräumen des Leders wurde nämlich irgendwie auch längere Stücke von Schnur mit in den Sack eingeräumt, die sich inzwischen sehr stark mit sich selbst und dem Leder verknotet hatten. Und genau diesen verknoteten Leder-Schnur-Knäul hatte Calfuray sich jetzt aus dem Sack geangelt.

Nicht nur die Kinder und Erwachsenen am und um den Lederworkshop konnten darüber schmunzeln und lachen. Auch Calfuray beteiligte sich bei dieser doch lustigen Situation selbst und begann dazu auch noch den von ihr geangelten Lederknäul wieder von seiner verknoteten Schnur zu befreien.

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