Wenn Bauern, Räuber und Indianer sich treffen ...

Drei Freizeiten - Ein Bahnhof - Ein Zug - Ein Treffpunkt

Fährt eine Freizeit am Stuttgarter Hauptbahnhof ab, so ist dies ein großes Hallo. Fahren mehrere ab, ist es ein größeres Hallo. Gibt es aber so wie in diesem Jahr die Situation, dass drei Freizeiten gleichzeitig mit dem selben Zug losfahren möchten, wird es kompliziert. Unglücklicherweise hatten auch alle Freizeiten von zwei unterschiedlichen Verbänden den gleichen Treffpunkt.

Wir lösten es ganz einfach. Die Räuber stellten sich auf den Bahnsteig, die Bauernhofteamer warteten am Prellbock des linken Gleises und wir Indianer am Prellbock des rechten. Unser kleiner Indianer Kaneonuskatev sorgte für ein wenig Orientierung. Dem Rest halfen alle gerne. Jeder Neuankömmling wurde daher direkt mit einer Frage begrüßt. "Räuber, Bauernhof oder Indianer?" So konnte jeder ganz einfach seine Freizeit finden.

Als wir Taborri, die mit dem IC bis Horb vorfahren sollte um dort die zusteigenden Kinder zu begrüßen, zu ihrem Zug bis später verabschiedeten, waren alle unsere Kinder bereits angekommen.

Mit eindeutig zu uns gehörendem Gepäck (Große Sortierungsschilder hatten nach den Gepäckpannen der Vorjahre einzug gehalten) stiegen wir in den vorher mit den anderen Freizeiten und Taborri abgesprochenen ersten Wagen des Zuges ein. Da dieser in diesem Jahr im Oberdeck 2. Klasse führte, nahmen wir dort auch direkt Platz und begannen auf die noch dauernde Abfahrt des Zuges zu warten.

Während die Räuber den Wagen ganz vorne sprichwörtlich enterten, wartete der Bauernhof noch immer auf einige Kinder. Seitens der Geschäftsstelle werden wir regelmäßig über unsere große Telefonaktion belächelt. Am Ende wissen wir jedoch von jedem Kind wo es auf der Hinfahrt ein- und auf der Rückfahrt schließlich aussteigt.

Und während wir gut 25 Minuten vor Abfahrt des Zuges gemütlich einstiegen und unser Gepäck stapeln konnten, stieg ein etwas gehetzter Bauernhof erst kurz vor der Abfahrt ein. Dort fehlten immer noch Kinder, die doch eigentlich gar nicht nach Stuttgart kommen sollten. Da man zu allem Überfluss auch noch schnell schnell einfach in den ersten Wagen einstieg, sorgte unser im Mehrzweckabtei bereits gestapeltes Gepäck für etwas Chaos. Selbstredend halfen wir dann schnell noch beim Einsteigen und Gepäck verstauen mit.

Auch beim Umsteigen des Bauernhofes in Eutingen (Gäu) packten wir wieder mit an. Doch im Gegensatz zu den beiden Vorjahren, als es bei solchen Hilfestellungen regelmäßig zu Chaos kam, war in diesem Jahr am Ende alles Gepäck dort wo es auch hin sollte.

Unser eigener Umstieg in Tuttlingen brachte zunächst ein großes Hallo, da wir dort auf unseren Gegenzug aus Singen trafen. Ohne große Probleme mit allem eigenen und ohne Fremdgepäck erreichten wir schließlich Döggingen.

Oh Schreck, da ist Gepäck - das ist aber gar nicht uns

 

Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

OxMox-Freizeit

Unsere Freizeit findet in der Nähe von St. Roman im Schwarzwald statt.
Über 9 Tage erleben wir mit unseren 8 bis 12jährigen Teilnehmer*innen vielfältige Erlebnisse rund um das Thema Indianer.

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