Feuer, Feuer – wo ist das Feuer?

Von der Schwierigkeit ein Feuer zu entzünden

Wir wollten die Schwitzhüttenzeremonie starten. Dies klappte jedoch nicht so ganz, da das Feuer in keinster Weise angehen wollte. Calfuray holte sich Hilfe bei Wapiti und Chosovi. Zu dritt versuchten sie es weiter. Am Ende hatten sie zwar alle Streichhölzer des Küchenzeltes verbraucht, aber das Feuer leider immer noch nicht anbekommen. Im Lager wurde immer noch fleißig auf die Vollendung des Feuers gewartet. Denn auch die Kinder wussten: Ohne Feuer keine Schwitzhütte.

Schwitzhüttenfeuer - Foto: NAJU BW / L. Platsch

Irgendwann brannte das Feuer dann schließlich - Foto: NAJU BW / L. Platsch

Am Ende behalf man sich an der Schwitzhütte mit einem kleinen Trick. Mit dem Spaten und viel Absicherung holten sich die drei frische Glut vom Lagerfeuer im Versammlungszelt. Das funktionierte und das Schwitzhüttenfeuer begann zu knistern und zu brennen.

Das Feuer an der Schwitzhütte brannte jetzt zwar, doch im Versammlungszelt sah es ganz anders aus. Durch die Wegnahme von zu viel Glut, war das Feuer dort für den Feuerdienst trotz aller Mühen nicht mehr zu retten gewesen. Da allerdings die Schwitzhütte auch sämtliche Streichhölzer benutzt hatte, war erst einmal guter Rat teuer.

Tatze mit seinem Gips versuchte es zwar, konnte aber auch nicht viel helfen. So durfte Blauer Vogel nach der Rückkehr von der Schwitzhütte auch das Feuer im Versammlungszelt noch einmal anfachen. Dies klappte dann auch besser als an der großen Feuerstelle der Schwitzhütte. Schon kurz darauf konnte man sich auch im Versammlungszelt wieder gut aufwärmen.

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