Immer wieder diese Ärzte ...

... und schon wieder mussten wir fahren

2011 sollte auf jeden Fall in die Geschichtsbücher unserer Indianerfreizeit eingehen. In keinem Jahr hatte wir so massiv Probleme mit uns selbst. Arztbesuche im Krankenhaus kamen gefühlt täglich vor. Alleine fünf große Verletzungen kamen in den neun Tagen zusammen.

  1. Während er die Namensgebungszeremonie vorbereitete, stolperte Große Tatze über das Versammlungszelt und stürzte. Am Ende des Tages fuhren Poloma und er ins Krankenhaus. Ergebnis: Radiusköpfchen beschädigt – Gips.
  2. Nach dem Frühstück des nächsten Tages fuhr Tatze mit Poloma zur Gipskontrolle ins Krankenhaus zurück. Dort gab es schließlich ein großes Hallo. Poloma und Tatze kamen von der Gipskontrolle und trafen dort im Wartebereich auf Winjan und Der die Büffel jagt. Dieser hatte sich nämlich bereits kurze Zeit später beim Schnitzen erfolgreich in die Hand geschnitten. Somit hatten wir unseren fast schon üblichen Schnitzunfall in diesem Jahr bereits am zweiten Tag gehabt und waren folglich mit diesem Thema eigentlich durch. - Es sollte auch während der ganzen Freizeit kein zweiter großer Schnitzunfall geschehen.
  3. Beim Spielen rannten die Kinder den Wanderweg nach unten. Alle außer Gefährlicher Wasserfall konnten bremsen. Ein Stolperer später, lag er da und hatte unglücklicherweise nicht nur einen großen Stein mitgenommen, sondern sich auch einige kleinere Steine unter die Haut am Knie geschoben. Somit war der nächste Ausflug ins Krankenhaus unvermeidlich geworden. Wir hatten ja in diesem Jahr schon einige Erfahrung sammeln können.
  4. Unser nächster Kontakt zu Ärzten fand dann zur Abwechslung mal nicht im Krankenhaus statt. Nach dem großen Wespenüberfall beim Pfadischleichen, riefen wir direkt den Notarzt. Der Rettungswagen hatte trotz der genauen Wegbeschreibung (Beim Wanderkiosk in den kleinen Feldweg einbiegen – jemand von uns vor Ort) auch in diesem Jahr erst den kleinen Umweg über den Bauernhof gemacht.
    Durch das Funkloch diverser Handynetze am Wanderkiosk, waren wir über die Funkgeräte, die wir neu dabei hatten, richtig froh. Damit klappte die Verständigung einwandfrei. Für die Wespenopfer ging es nach der Erstversorgung dann erst einmal zur weiteren Beobachtung mit den Notarzt in dessen Ferienwohnung. Poloma und Calfuray fuhren mit der doch etwas größeren Kindergruppe mit. Aber bereits am nächsten Morgen waren vor dem Frühstück alle von den Wespen gestochenen ohne Probleme wieder am Platz eingetroffen und wir einen Bekannten reicher. Dr. Scherzinger wurde zwar bislang nicht offiziell in den Stamm aufgenommen, blieb uns aber verbunden.
    Polomas Familie pflegte den Kontakt und plante für das nächste Jahr einen Aufenthalt in der von den Wespenopfern als gut getesteten Freienwohnung.
  5. Auch unsere letzte Arztepisode für dieses Jahr traf, wie auch bereits die Erste, einen Teamer. Poloma hatte bei einen nächtlichen Besuch der Pfadfinder auf der Wiese geschlafen. Dabei wurde sie hochgehoben und aufgrund unglücklicher Umstände am Ende aus einiger Entfernung zum Boden fallengelassen. Den kleinen Brillenschaden konnte man am Lager über den Adressenaustausch zwecks Haftpflichtversicherung anstoßen; die angeknackste Rippe von Poloma kam dann aber erst bei einer zweiten intensiveren Untersuchung nach der Freizeit endgültig zu Tage.

Unsere Wanderung zum Bahnhof in Döggingen am letzten Freizeitentag sollte das Verletzungsjahr dann abschließen. Nach der Pause direkt nach dem ersten Anstieg knickte Blume die dem Wind trotzt beim Aufstehen um. Dabei verknackste sie sich in ihrem letzten Jahr zum Abschluss noch den Knöchel. Über den Umweg Platz, kam sie am Ende mit dem Gepäck in Döggingen an.
Chosovi hatte sie dorthin zurück gebracht und war im Abschluss den Wanderern nachgeeilt. Hier war es dann zum Abschluss nochmal gut, dass sie bei der letzten Begehung des Notweges 2006 noch als Teilnehmerin mit dabei war.

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Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

OxMox-Freizeit

Unsere Freizeit findet in der Nähe von St. Roman im Schwarzwald statt.
Über 9 Tage erleben wir mit unseren 8 bis 12jährigen Teilnehmer*innen vielfältige Erlebnisse rund um das Thema Indianer.

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