Unsere Nachbarn (2) – es nervte

Und wieder versuchte die Teenlodge uns zu besuchen

Bereits die zweite Nacht in Folge sollten wir Besuch von nebenan bekommen. Tatze saß als Lagerwache an der Rauchwolke und wartete auf die Rückkehr der Schleicher. Aber nicht der von nebenan – sondern auf die Rückkehr unserer eigenen. Die waren nämlich dabei sich an die Pfadfinder von noch eine Wiese weiter weg anzuschleichen. Tatze trat mit einem freundlichen Gruß sowie einem Winker mit der Lagerzeitung vor den Nervtrupp.

Ich hatte gerade die Namensliste abgeschrieben, als ich aus Richtung des Klos wieder Stimmen hörte. Gleichzeitig konnte man schon erahnen (Taschenlampenlicht), dass wir wieder mal Besuch von der Teenlodge nebenan bekommen würden. Also statt heute "OxMox für Eilige" noch abzuschließen, den Rechner in den Ruhezustand versetzt und das ganze beobachtet.

Die Stimmen glichen sich wie bereits gestern, nur schien die Gruppe größer zu sein. Da wir durch das Schleichen folglich in der Unterzahl waren, und ich keine Lust auf Scherereien hatte, gab es nun Trick 17. Antesten wie diese drauf sind und dann volle Kanne drauf.

Ab ins Licht, mit dem Block gewedelt und direkt noch schöne Grüße an den Kommunikationsbeauftragten mitgegeben. Das saß scheinbar.

Mitten in der Nacht, unsere letzten Schleicher waren gerade zurückgekehrt, stand dann der Kommunikationsbeauftragte mit der Leitung der Teenlodge bei uns und meinte sich wegen eines "Angriffs" der Pfadfinder dort sich bei uns beschweren zu müssen. - Bei uns folglich völlig falsch, ließen Papina, die ich als eine der Schleicherinnen hinzuzog, und ich uns die Worte zu Gemüte führen.

Ergebnis: Da bei uns eh alles schlief, konnten wir in dieser Nacht schon mal nicht weiter irgendwas dort stören.

Und da sich die Teenlodge inzwischen nachweislich nicht an die Selbstverpflichtung des Durchlaufverbotes hielt, sollte es dort nochmals eine deutliche Ansage geben.

Immerhin hat das dann endlich geholfen.

Das inzwischen fast jährlich auftretende Ansinnen der Teenlodge uns OxMoxern das Programm und das Gelände dafür vorschreiben zu wollen, ignorierten wir – wie üblich – in diesem Jahr direkt gleich weiter und nutzten das Wegerecht wieder voll aus.

(Große Tatze – Rauchwolke 2011)

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