Warum ist denn jetzt der Bohrkopf abgebrochen?

Bohren mit Hindernissen

Da während der Lagergrenzenralley ihre Anwesenheit nicht benötigt wurde, beschäftigten sich Tatze und Malila in der Zwischenzeit mit Vorbereitungen. Am Nachmittag würden für die Namensschilder Holzscheiben _mit_ Loch gebraucht werden. Wir hatten aber nur Holzscheiben _ohne_ Loch. So ganz ohne Probleme schafften es die beiden aber nicht.

Löcher in Holzscheiben bohren - Foto: NAJU BW

Mit dem Bohrer Löcher in Holzscheiben machen kann so schwer doch gar nicht sein, oder?

Es fing schon einmal damiit an, dass die Inbetriebnahme des Bohrers etwas länger dauerte als gedacht. Zunächst klappte es mit dem Bohreinsatz nicht, dann passte der Bohrer nicht. Am Ende funktionierte es dann - zunächst.

Malila begann aus den durch die Geschäftsstelle der NAJU mitgeschickten Holzscheiben diejenigen auszusuchen, die für unsere Namensschilder noch am besten passen würde. Dies war auch deshalb notwendig, da wir völlig unterschiedliche Größen mitgeschickt bekommen hatten. Von gut benutzbar bis völlig unbrauchbar. Letztere waren meistens zu klein oder hatten Probleme beim finden einer guten Lochstelle.

Beide saßen auf der Bank vor dem Küchenzelt und hatten sich die kleine "Hundebank" als Tisch mitgebracht. Mit endlich funktionierendem Bohrer begann Tatze zu bohren. Das klappte auch gut. Eins, zwei, drei Scheiben hatten schnell ihre Löcher. Doch plötzlich stockte es. Warum war zu dieser Zeit noch nicht zu sehen oder zu erahnen, auf jeden Fall machte es plötzlich "pling" und der verdutzte Tatze hatte den Bohrer in der einen Hand und einen abgebrochenen Bohrkopf in der anderen. Damit sollte jetzt wohl nichts mehr gehen.

Ärgerlich vor allem in der Fragestellung "Wie erkläre ich das jetzt nur der Geschäftsstelle?" war dies daher, das der Bohrkopf erst für die Freizeit neu gekauft wurde. Und jetzt nach noch nicht einmal fünf Minuten im Einsatz war er schon kaputt.

Jetzt hieß es den nächsten Bohrkopf in den Bohrer schrauben und vor allem jetzt unheimlich vorsichtig sein. Einen zweiten Bruch konnten wir nicht verkraften. Wir hatten nur zwei Bohrköpfe. Und nur ungelochte Namensschldhölzer. Würde dieser jetzt auch noch abbrechen, hätten wir für den Workshop am Nachmittag erstmal ein richtiges Problem und bei der Abrechnung von weiteren Bohrköpfen nach der Freizeit durch den Kassenwart wohl auch noch.

Am Ende sollte es klappen. Tatze hatte nämlich durch Zufall den Fehler gefunden. Er hatte mit dem abgebrochenen Bohrkopf in unser kleines Hundebänkchen gebohrt dessen Holz für den Bohrkopf nicht geeignet war. Dadurch konnte er nur den Geist aufgeben.
Für die restlichen Namensschilder war der Turm dann auch nicht mehr so groß und das unterste Holzstück haben wir am Ende vor lauter Anbohrungen - bloß nicht mehr durchsägen - unauffällig dem Lagerfeuer übergeben.

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