Die Burgmühle war völlig überlastet

Die Bedienungen waren nicht mehr die Schnellsten

Wir wanderten wieder einmal durch die Gauchachschlucht zum Lagerplatz am Bruderhof. Das Wetter war gut zum wandern und die längere Nachmittagspause an der Burgmühle näherte sich mit jedem Schritt. Fast alle freuten sich auf Eis oder andere kleinere Einkäufe. Doch mit einem hatten wir in diesem Jahr nicht gerechnet ...

Schlange an der Burgmühle - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

In diesem Jahr wollten wir aufgrund des Wetters überwiegend Eis und Getränke. Aber es sollte dauern. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Seit 12 Jahren war inzwischen unserer Freizeit am Bruderhof. Und in jedem Jahr auf der Wanderung zum Platz machten wir an der Burgmühle in der Gauchachschlucht Pause. Mal länger, mal kürzer aber in aller Regel mit Eis, Getränken und manchmal auch Kuchen oder nochmal schnell eine Wurst. Die Verkäufer waren immer die gleichen. Und mit den Jahren leider auch aufgrund des zunehmenden Alters immer wieder etwas langsamer.

So kam es das auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl an Kindern und Teamern bei der Burgmühle etwas haben wollte. Die ersten hatten noch Glück und konnten noch im Verkaufsraum warten. Die später kommenden standen erst einmal in der immer länger werdenden Schlange und warteten - und warteten - und warteten.

In der Burgmühle waren inzwischen die beiden älteren Herren damit beschäftigt so schnell es ihnen möglich war unsere Wünsche nach Heiß- und Kaltgetränken, Essen und Eis zu bedienen. Aber die Schnelligkeit in der Bedienung, die wir noch von den ersten Jahren unserer Bruderhoffreizeiten kannten, war nicht mehr so vorhanden. Einige Kinder und Erwachsene hatten Glück und konnten bei der Bedienung wegen "schnellen Wünschen" vereinzelt Wartende überholen. Aber so richtig kleiner wurde die Schlange vor der Burgmühle jetzt nicht so richtig. Aufgrund der langen Schlange wartete einige sogar noch bei den Bänken darauf, dass sie sich erst noch anstellen würden. Sie wollten jetzt nicht so lange in der Schlange warten und genossen lieber das Sitzen und unterhielten sich mit Anderen.

Mehr und mehr wurde die Schlange vor der Burgmühle schließlich kleiner und immer mehr Indianer hatten schließlich das Gewünschte in der Burgmühle eingekauft. Die Pausenplanung war längst hinfällig geworden. Schließlich macht es keinen Sinn weiter wandern zu wollen, wenn noch nicht einmal alle in der Burgmühle sich versorgt hatten. Und auf die Wanderung mitnehmen war auch keine Option. Pause sollte schließlich jeder haben.

Und so machte beim, was wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wissen sollten, fast letzten Burgmühlenbesuch in unserer Bruderhofgeschichte eben jede Burgmühle für uns die Pausenplanung. Wir blieben nochmals viel länger als eigentlich gedacht und wanderten später als geplant erst weiter zum Lagerplatz.

Auch auf der Rückwanderung zum Dögginger Bahnhof war es nicht anders. Einige Kinder und Erwachsene hatten auch hier Lust auf ein Eis und stellten sich in die Schlange an. Es ging zwar etwas schneller als auf dem Hinweg, da wir auch wesentlich weniger Kunden stellten, aber seine Zeit dauerte es auch hier. Die Wartezeit auf der Rückwanderung war allerdings auch leichter zu füllen. Die erste Käufer waren dann in der Mitte der Gruppe wieder draußen. Wir nutzten die Einkaufspause zu einer kleinen Gruppenzusammenführung. Und während die ersten sich dann langsam wieder auf die Wanderung machten, ginge die letzten noch zur Burgmühle. Der "Besenwagenteamer" achtete darauf, das alle vor ihm auch wieder auf dem Weg durch die Gauchachschlucht waren.

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